Image: Oh, Du fröhlicher Nerd!Die richtigen Geschenke zu finden ist nicht einfach – hier einige Ideen für Technik-Fans … | gpointstudio
TrendGeschenk-Tipps

Oh, Du fröh­li­cher Nerd!

Lesezeit ca.: 4 Minuten
Lisa Kräher

Lisa Kräher

freie Journalistin

Alle Jahre wieder die gleiche Frage: Was soll man nur schenken? Für die, die noch nicht wissen, welche Gaben sie in diesem Jahr unter den Baum legen sollen, haben wir ein paar Geschenk­tipps für technikaf­fine Familien­mit­glieder.

09. Dezember 2019

Badeschaum, Krawatten, Gutschein, Socken – die Liste der langweiligen Weihnachts­ge­schenke ist lang. Das Problem: wie bitteschön, soll man sich denn jedes Jahr etwas Neues, Aufregendes einfallen lassen? Eine Option wäre regelmäßig die Familie zu wechseln. Doch das ist sehr anstrengend. Und irgendwie lieb hat man die Eltern, Geschwister, Onkels, Tanten, Cousinen und Cousins ja dann doch – zumindest für ein paar besinnliche Stunden im Jahr. Wir wollen es Ihnen – sofern Sie einen Tech-Nerd in der Familie haben – mit diesen Tipps ein bisschen leichter machen, das passende Geschenk zu finden.

Die Laser-Tastatur – James-Bond-Feeling im Alltag

Wie die Sonnenbrille mit Röntgenfunk­tion oder die Armbanduhr, die Fesseln durchsägen kann, wirkt auch dieses Gadget ein bisschen so, als hätte es Q höchstper­sön­lich in seinem Labor für Agent 007 erfunden: die Laser-Tastatur fürs Smartphone. Ein circa sechs mal neun Zentimeter großes Gerät verbindet sich via USB oder Bluetooth mit dem Smartphone und projiziert ein Laser-Keyboard auf jede glatte Oberfläche. Außerdem gibt es auch einen Modus mit linker und rechter Maustasten­funk­tion, mit dem man über Webseiten scrollen kann. Ein Sensor überträgt die Gesten aufs Endgerät. Geeignet ist das Gadget auch für die, die mit kleinen Smartphone-Tastaturen nicht gut zurechtkommen. In Onlineshops findet man Laser-Tastaturen für 20 bis 120 Euro.

Quelle: www.amazon.de/ASHATA-Bluetooth-Projektion

Energiewende für die Steckdose

Während andere noch diskutieren, wo Windräder gebaut werden und wo nicht, kann jeder der will, sein eigenes kleines Windrad einfach zu Hause aufstellen. Kleinwind­kraft­an­lagen sind für 200 bis 1500 Euro erhältlich, lassen sich einfach an die Steckdose anschließen und speisen so selbster­zeugten Strom ins Hausnetz ein. Auch Mini-Solarmodule für den Balkon gibt es ab circa 500 Euro. Die Gesamtleis­tung liegt bei bis zu 600 Watt. Ein dazugehö­riger Wechselrichter wandelt die Sonnenen­ergie in Wechselstrom. So kann der Strom für den eigenen Kühlschrank oder den Fernseher selbst produziert werden. Wird zu viel Energie erzeugt, speichert ein Akku den Strom für nachts oder für Tage, an denen die Sonne nicht scheint.

Quelle: http://greenakku.de/PV-Komplett­pa­kete

Der Klassiker als Technik-Variante – Smart Socks

Das Internet der Dinge ist überall, auch an unseren Füßen. Smarte Socken mit Sensoren sind, Achtung Wortwitz, der Renner bei Läufern und Läuferinnen. Sie messen die Bewegung und werten nicht nur aus, wie viele Schritte man gelaufen ist, sondern auch, ob man zum Beispiel den Fuß richtig abrollt. Nimmt die Socke eine Fehlhaltung wahr, kommt die Warnung per Nachricht aufs Smartphone. Die Sensoren befinden sich im Strumpf an den Stellen des Fußballens und der Ferse. Ein abnehmbarer Ring um den Knöchel sendet die Daten via Bluetooth auf das Smartphone. Die gute Nachricht für alle Käsefüße: laut Hersteller Sensoria sind die Socken auch waschbar. Circa 60 Euro muss man für die Tech-Strümpfe löhnen.

Quelle: www.sensoria­fit­ness.com

Fitness-Tracker als edler Schmuck

Wir bleiben bei Bewegung – die hat man nach den Feiertagen schließlich auch nötig! An sich können Fitness-Tracker ja schon motivierend sein, wenn sie der Trägerin mitteilen, dass sie nur noch 1000 Schritte braucht, um ihr Tagesziel zu erreichen. Wäre der Look doch nur nicht immer so sportlich. Nicht jeder steht nämlich auf bunte Gummi-Armreifen mit digitaler Anzeige. Manche mögen’s eben chic und dezent. Einen filigranen, goldenen Armreif, dem man die Technik auf den ersten Blick nicht ansieht, gibt es zum Beispiel von Fitbit für rund 100 Euro. Den Tracker kann man herausnehmen und in die passende Kette mit Anhänger einbauen.

Quelle: www.fitbit.com/flex2-bangle

Haushalts-Robo statt Familien-Drama

Weihnachten soll das Fest der Liebe sein, doch oft endet die Familien­feier nicht in Harmonie, sondern im Streit. Weil man sich zum Beispiel nicht einig ist, wer nach der Gans die fettigen und mit Blaukrau­t­resten verschmierten Teller abwäscht. Hat man sich dann auch noch eingebildet, dem Liebsten oder der Mutti mit einem Haushalt­gerät eine Freude zu machen, ist das Fiasko perfekt. Denn nicht selten werden Bügeleisen, Rührgerät und Co. als implizite Handlungs­auf­for­de­rung verstanden. Wäre es nicht schön, wenn die Technik für all diese Probleme und Streits um die Frage, wer die Hausarbeit macht, eine Lösung hätte? Hat sie! Da wäre zum Beispiel der Fensterputz­ro­boter (je nach Hersteller, durchschnitt­lich 200 Euro). Der Bügel- und Faltroboter „Foldimate“ eines amerikani­schen Herstellers ist zwar noch nicht auf dem Markt, soll aber voraussicht­lich rund 1000 Dollar kosten.

Quelle: https://foldimate.com

Der Grillrei­ni­gungs­ro­boter ist online schon ab 70 Euro zu haben. Und wer nach diesem letzten Vorschlag denkt, es geht nicht mehr nerd-iger, dem empfehlen wir zum Abschluss den Robo-Hund. Bellt nicht, haart nicht, hat keinen Hunger, stinkt nicht und man kann ihn, wenn man keine Lust mehr darauf hat, einfach auf den Dachboden stellen. Knapp 2.900 Dollar will Sony für seinen Tech-Terrier AIBO ERS-1000.

Quelle: www.sony.com