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Das Jahr 2019: Weichen­stel­lung für die Zukunft

Lesezeit ca.: 4 Minuten
Ingo Neuling

Ingo Neuling

freier Journalist

Für FERCHAU stand das Jahr 2019 ganz im Zeichen der Zukunft. Mit der Umfirmie­rung zur FERCHAU GmbH, ersten Steps zur Implemen­tie­rung eines umfassenden Marken-Relaunches sowie neuen Standorten und der aktiven Mitarbeit an zukunfts­wei­senden Forschungs­pro­jekten, hat sich das Unternehmen nachhaltig neu ausgerichtet – mit Erfolg, wie auch die erneuten Auszeich­nungen als Top-Arbeitgeber und Top-Dienstleister belegen.

16. Dezember 2019

In aller Regel haben Trends auf lange Sicht kaum Bestand. Doch gibt es auch solche, die einen derartigen Impact haben, dass sie die Welt nachhaltig prägen und verändern. Die Erfindung der Dampfmaschine war solch ein Trend. Ebenso das Automobil. Und heute ist es die Digitali­sie­rung.

Der Impact der Digitali­sie­rung ist auch bei FERCHAU angekommen. Schon seit einigen Jahren verzeichnet das Unternehmen einen stark ansteigenden Anteil an IT-Dienstleis­tungen. Die bisherige Firmierung FERCHAU Engineering GmbH wurde somit dem tatsächli­chen Leistungs­port­folio nicht mehr gerecht. Deshalb erfolgte Mitte 2019 die Umfirmie­rung in FERCHAU GmbH – samt neuem Logo und neuem Markenauf­tritt.

Marken-Relaunch 2019: FERCHAU wird zur Technology Services Platform

Doch ein neuer Name und ein neues Logo allein reichen natürlich nicht, um sich für die Zukunft zu rüsten. Und selbstver­ständ­lich wird der Bereich Engineering bei FERCHAU nach wie vor großgeschrieben. Neu ist aber, dass sich FERCHAU verstärkt als „Technology Services Platform“ präsentiert, die Dienstleis­tungen rund um Technologie, Infrastruktur und alle Möglichkeiten der Zusammen­ar­beit anbietet, um die richtigen Experten für die Herausfor­de­rungen der Kunden zu finden. Oder wie es im neuen Claim heißt: „Connecting People and Technolo­gies for the next Level“.

Während auf der aktuellen Website bereits einzelne Elemente des Marken-Relaunches zu sehen sind, wird im Laufe des kommenden Jahres ein kompletter Relaunch des FERCHAU Internet­auf­tritts erfolgen. Nutzer dürfen sich auf ein frisches, modernes Design, eine optimierte, benutzer­freund­liche Menüführung und spannende Inhalte freuen.

„Über die neue Marke freue ich mich sehr. Es war überfällig, dass wir die Breite unserer Aktivitäten, neue Geschäfts­be­reiche und vor allem die starke internatio­nale Ausrichtung auch in unserer Marke positionie­ren“, so der geschäfts­füh­rende Gesellschafter Frank Ferchau.

Zielgerich­tetes Wachstum im Ausland

Auch international geht FERCHAU voran. Mit der Etablierung der neuen Sales Area International stellt FERCHAU im Januar 2019 die Weichen für den weiteren Ausbau des internatio­nalen Geschäfts. Hier werden die Aktivitäten der FERCHAU-Standorte in Frankreich, Spanien und Österreich zentral gesteuert. Die neue Sales Area International hat zum Start eine Größenord­nung von rund 500 Mitarbei­tern. In den kommenden fünf Jahren ist es laut Felten erklärtes Ziel, pro Land auf diese Mitarbei­ter­zahl zu kommen. „Dieses ambitionierte Wachstum erfordert vor allem eine effiziente Zusammen­ar­beit mit der Zentrale sowie die Schaffung entsprechender Rahmenbe­din­gungen. 2019 legen wir die Grundlage, damit wir ab 2020 in die Vollen gehen können.“, so Harald Felten, Director Sales International.

Neuer Automotive-Standort in Köln

Was international gilt, gilt auch in Deutschland: FERCHAU wächst. Was die Zukunft der Mobilität angeht, unterliegt insbeson­dere der Automotive-Bereich derzeit einem nie dagewesenen globalen Wandel. FERCHAU bildet zusammen mit vielen Zulieferern und OEMs die Speerspitze der Entwicklung. Um das Angebot auszubauen und näher am Kunden zu sein, eröffnete FERCHAU unter anderem im August 2019 einen neuen Automotive-Standort in Köln. Er deckt von der Konstruk­tion und Simulation über die Elektrifi­zie­rung und die Entwicklung von Fahrer-Assistenz­sys­temen bis hin zur funktionalen Sicherheit das komplette Aufgaben­spek­trum im Automotive-Segment ab. Ein weiteres stark ausgeprägtes Kompetenz­feld ist die Gesamtfahr­zeug­ent­wick­lung.

Die Zukunft aktiv mitgestalten

Dass FERCHAU bereits in der Forschung die Zukunft aktiv mitgestaltet, zeigen verschie­dene Projekte in 2019 im Bereich Competence. So arbeiten beispiels­weise Spezialisten von FERCHAU zusammen mit der Stellar PCS GmbH und der Uniklinik RWTH Aachen am EU-geförderten i-ris-Projekt. Hierbei handelt es sich um ein revolutio­näres Diagnosein­stru­ment, mit dem die Einnahme von Medikamenten, Drogen oder Alkohol sowie verschie­dene Krankheiten in Sekunden­schnelle erkannt werden können.

Ausgezeich­nete Arbeit in 2019

Alle Anstrengungen führten auch im Jahr 2019 wieder zum Erfolg – und zu zahlreichen Auszeich­nungen als Top-Dienstleister und Top-Arbeitgeber:

  • Airbus zeichnete FERCHAU erneut als Supplier of the Year aus.
  • FOCUS-BUSINESS vergab an FERCHAU die Auszeich­nung Top-Personal­dienst­leister in Deutschland in den Kategorien Executive Search, Professional Search und Freelancer-Vermittlung.
  • Das Beratungs­un­ter­nehmen Universum zeichnete Deutschlands Engineering- und IT-Dienstleister Nr. 1 in einem Ranking mit einer Top-50-Platzierung aus.
  • Das österrei­chi­sche Wirtschafts­ma­gazin trend hat FERCHAU als besten Dienstleister des Landes gekürt. Mit drei Top 5-Platzierungen in den Kategorien „Dienstleis­tun­gen“, „Automobil und Fahrzeug­bau“ sowie „Internet, Telekommu­ni­ka­tion, IT“ zählt FERCHAU Österreich im Gesamtran­king zu den fünf besten Newcomern des Landes.
  • In der jüngsten Erhebung des renommierten trendence Absolven­ten­ba­ro­me­ters erreicht FERCHAU in Deutschland Platz 41 unter den Ingenieur­wis­sen­schaft­lern. In Österreich verbesserte sich das Unternehmen bei Ingenieur- und IT-Studenten zum Vorjahr um 17 Plätze auf Platz 59.

Zusammen­fas­send zeigt sich, dass FERCHAU sich auch im Jahr 2019 treu geblieben ist und trotz neuer Marke keineswegs ihre Werte verliert. Das Unternehmen entwickelt sich erfolgreich weiter und wir blicken gespannt darauf, was das Jahr 2020 bereithält.