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KarriereFERCHAU-Traineeprogramm

„Erwar­tungen in jeder Form bestä­tigt”

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Franz Jonen

Franz Jonen

freier Journalist

Von erfahrenen Vertriebs­in­ge­nieuren und Personal­fach­kräften lernen: Darum geht es beim sechsmona­tigen Trainee-Programm von FERCHAU. Im Fokus stehen Aufgaben aus den Bereichen Vertrieb, Führung und Management.

25. September 2014

Daniel Dick, Absolvent des Studiengangs Wirtschafts­in­ge­nieur­wesen, bringt es wie folgt auf den Punkt: „Zum Anfang der Trainee-Zeit läuft man an der langen Leine und begleitet erfahrene Vertriebs­kräfte und Personal­re­fe­renten, um sich ein Bild davon zu machen, wie der Ablauf bei Gesprächen mit Kunden, Mitarbei­tern und Bewerbern ist. Später wird man von der Leine gelassen, um diese Aufgaben weitgehend selbstständig zu übernehmen.” Der 28-jährige Bachelor of Engineering weiß, wovon er spricht: Ende Oktober läuft seine sechsmona­tige Traineezeit in der Vertriebs­re­gion Rheinland-Pfalz aus. Dann beginnt für ihn der Berufsstart als Account Manager in einer FERCHAU-Niederlas­sung.

Was Daniel Dick beschreibt, konkreti­siert die für das Trainee-Programm zuständige Personal­re­fe­rentin Caroline Terberger so: „Unser sechsmona­tiges Training on the Job gliedert sich in zwei große Blöcke. Da ist zum einen die dreimona­tige Einarbei­tungs­phase, in der die Trainees in drei verschie­denen Niederlas­sungen an Schwerpunkt­themen wie Administra­tion, Vertrieb und Mitarbeiter herangeführt werden. Danach folgt eine ebenfalls dreimona­tige Transfer­phase. Hier geht es vor allem darum, das Erlernte in der Praxis zu vertiefen.” Dazu kommen flankierende Maßnahmen wie ein Einarbei­tungs­se­minar für Führungs­kräfte im Vertrieb, individu­elle Coachings, beispiels­weise zur Telefonak­qui­si­tion, sowie spezielle Traineetage in der FERCHAU-Zentrale mit der Möglichkeit zum Networken.

Ein System, das sich in der Praxis bewährt. Jonas Ittel, Trainee im FERCHAU-Geschäfts­be­reich AVIATION, kann das aus eigener Erfahrung bestätigen: „Die Mischung macht den Erfolg des Programms aus. Bei der Begleitung gestandener Vertriebs- und Personal­fach­kräfte kann man unglaublich viele Erfahrungen sammeln, speziell was den Umgang mit unterschied­li­chen Persönlich­keiten betrifft. Die individu­ellen Coachings vermitteln darüber hinaus sehr praxisnah den theoreti­schen und prozessualen Unterbau für die Vertriebs­tä­tig­keit.” Im Gegensatz zum breit angelegten Vertriebs­ge­schäft in den FERCHAU-Niederlas­sungen fokussiert sich die vertrieb­liche Tätigkeit bei AVIATION ganz auf Kunden der Luft- und Raumfahr­in­dus­trie. „Unsere Ansprech­partner”, so der 25-jährige Master of Science, „sind Projekt- und Abteilungs­leiter von führenden OEMs und Zulieferern. Eine Besonder­heit dabei ist, dass man sich intensiv auf die spezifischen Qualitäts­an­for­de­rungen der Branche einstellen muss.”

Alexander Engel, der soeben seine Traineezeit in der FERCHAU-Region Ostdeutsch­land beendet hat, hatte ebenfalls einen vertrieb­li­chen Schwerpunkt: den Bereich Informati­ons­technik. „Das IT-Geschäft ist sehr schnelllebig, so dass man sich permanent auf dem Laufenden halten muss. Auch die Unternehmen sind schon etwas anders gestrickt, als etwa im Maschinenbau. Spätestens wenn die Tischten­nis­platte zum Besprechungs­tisch wird, weiß man, dass man in einem IT-Unternehmen ist.” Als ausgespro­chen positiv empfand der Absolvent des Studiengangs Elektro- und Informati­ons­technik die Möglichkeit, sich durch den Einsatz in verschie­denen Niederlas­sungen ein Netzwerk aufbauen zu können. „Kontakte zu pflegen und sich mit Kollegen auszutau­schen, ist in jeder Hinsicht hilfreich.” Zum Ende seiner Traineezeit füllte der Bachelor of Engineering (28) die Rolle des Account Managers IT bereits weitgehend selbstständig aus, so dass der Übergang in die offizielle Funktion leichtfiel.

Daniel Dick, dessen Traineezeit Ende Oktober endet, nimmt vor allem eine Erfahrung aus dem sechsmona­tigen, intensiven Training on the Job mit: „Die Begleitung erfahrener Vertriebs­kol­legen hat mir verdeutlicht, wie unterschied­lich der Umgang mit Kunden sein kann. Dementspre­chend gibt es nicht den einen Weg zum Erfolg, sondern jeder muss für sich selbst seinen Weg finden. Und der sollte sowohl zur eigenen Persönlich­keit als auch zu der des jeweiligen Gegenübers passen.” Oder wie es Alexander Engel ausdrückt: „Gleich ob Kunden-, Mitarbeiter- oder Bewerber­kon­takte: Man pickt sich in Sachen Gesprächs­füh­rung von allem etwas heraus: nämlich das, was man selbst für gut und erfolgver­spre­chend hält.” Und die flankierenden Coachings? „Die helfen dabei, die eigene Arbeitsweise zu reflektieren und Anregungen für Verbesse­rungen aufzunehmen”, urteilt Jonas Ittel, Absolvent eines Studiums der Luft- und Raumfahrt­technik. Sein bisheriges Fazit des Trainee-Programms: „Meine Erwartungen haben sich in jeder Form bestätigt.”