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KarriereBewerbungsprozess bei FERCHAU

Schnelle Reak­ti­ons­zeiten garan­tiert

Lesezeit ca.: 3 Minuten
Franz Jonen

Franz Jonen

freier Journalist

Auch in diesem Jahr planen die über 60 FERCHAU-Niederlas­sungen und Standorte bundesweit wieder zahlreiche Neueinstel­lungen. Doch wie läuft der Bewerbungs­pro­zess ab und was sollten potentielle Kandidaten wissen? Eva Isselstein, Manager Recruitment bei FERCHAU Kiel, gibt exemplarisch für ihre Kolleginnen und Kollegen Auskunft.

26. Januar 2015

Hand aufs Herz: Worauf achten Sie bei der Durchsicht von Bewerbungs­un­ter­lagen besonders, Frau Isselstein?

Eva Isselstein: Generell gilt, dass ich jede einzelne Bewerbung ganz individuell betrachte und mir dabei die Frage stelle: Was bringt der Kandidat mit? Passt er mit seinen Kompetenzen zu FERCHAU, zur ausgeschrie­benen Position und zur Niederlas­sung? Natürlich achte ich auch auf die Form und schaue, mit wieviel Sorgfalt der Kandidat seine Unterlagen erstellt hat. Was mich außerdem interessiert, ist, ob das Anschreiben einen Menschen erkennen lässt, der wirklich das Interesse und die Motivation mitbringt, bei Deutschlands Nr. 1 im Engineering zu arbeiten. Nach Berücksich­ti­gung all dieser Punkte wäge ich ab, ob mein Interesse geweckt ist und ich den Kandidaten persönlich kennenlernen möchte.

Vorausge­setzt das Interesse fürs Kennenlernen ist vorhanden. Wie geht es weiter?

Isselstein: In diesem Fall ist es mir wichtig, dass der Kandidat auch schnell eine Mitteilung erhält, dass die Bewerbung eingegangen ist. In den Tagen danach folgt in der Regel die Einladung zu einem persönli­chen Gespräch oder vorab zu einem Telefonin­ter­view – je nachdem, wo der Kandidat wohnt oder wie sehr er arbeitsmäßig eingespannt ist. Wenn das persönliche Kennenlernen stattgefunden hat und wir uns entschieden haben, ob und in welcher Funktion der Bewerber in unser Team passt, schließt sich im positiven Fall häufig noch ein zweiter Termin an. Dabei geht es für den Kandidaten beispiels­weise darum, sich im Technischen Büro ein genaues Bild von den Aufgaben und dem gesamten Umfeld zu verschaffen, so dass er eine wirklich gute Entschei­dungs­grund­lage hat. Parallel dazu erfolgt die eigentliche Vertrags­ver­hand­lung hinsicht­lich der Rahmenbe­din­gungen und der Konditionen.

Mit welchen Reaktions­zeiten müssen Bewerber rechnen?

Isselstein: Standard bei FERCHAU ist, dass Bewerber nach Eingang der Unterlagen innerhalb von drei Tagen ein erstes Feedback erhalten. Das kann eine Eingangs­be­stä­ti­gung oder auch schon die Einladung zum Gespräch sein. Es ist uns außerdem wichtig, dass innerhalb von 14 Tagen nach Bewerbungs­ein­gang ein erster direkter Kontakt stattfindet: telefonisch oder persönlich. Innerhalb von weiteren 14 Tagen nach dem Gespräch soll der Kandidat Klarheit haben, ob wir zusammen­kommen oder nicht.

Die klassische Frage für Ungeduldige: Nachfassen oder nicht?

Isselstein: Allgemein lässt sich sagen: Wenn Bewerber innerhalb von zwei Wochen nach dem Versand der Unterlagen nichts gehört haben, können Sie durchaus beim jeweiligen Unternehmen anrufen und sagen: Ich habe Ihnen meine Unterlagen zugesandt, kann ich noch ergänzende Informationen liefern, beziehungs­weise fehlt Ihnen noch etwas? Einzige Ausnahme: Auf der Homepage des Unterneh­mens oder in der zugesandten Eingangs­be­stä­ti­gung findet sich ein Hinweis, dass die Bearbeitung eine Zeitlang dauern wird. Für den Zeitraum nach dem Bewerbungs­ge­spräch rate ich in jedem Fall eine Zeitspanne festzulegen, in der man voneinander hört. Sollte der Personal­re­fe­rent hier keine Aussage treffen, kann man diesen Punkt ruhig ansprechen.

Welche Ergebnisse aus dem Bewerbungs­pro­zess spielen für die abschlie­ßende Bewertung eine besonders wichtige Rolle?

Isselstein: Der Gesamtein­druck entscheidet. Letztlich fließt wirklich alles in die Bewertung ein: von den Bewerbungs­un­ter­lagen über das Verhalten des Kandidaten beim Termin vor Ort bis hin zur Beurteilung des Kennenler­nens über den gesamten Prozess hinweg – und das auf allen Kommunika­ti­ons­ebenen.

Zusatz-Info: FERCHAU bietet Mitarbei­tern ein festes, unbefris­tetes Arbeitsver­hältnis auf Basis eines mit der IG Metall geschlos­senen Entgelt-Tarifver­trags.