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UnternehmenUnternehmensentwicklung

FERCHAU weiter auf Wachs­tums­kurs

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Nicole Walter

Nicole Walter

Online-Redakteurin

Die FERCHAU Engineering GmbH, Deutschlands Engineering-Dienstleister Nr. 1, expandierte auch im Jahr 2014. Das Gummersba­cher Familien­un­ter­nehmen erwirtschaf­tete einen Umsatz von über 480 Millionen und konnte sich damit im Vergleich zum Vorjahr (2013: 460 Millionen Euro) steigern.

12. Februar 2015

Die Mitarbei­ter­an­zahl erhöhte sich auf mehr als 6.100 Ingenieure, Techniker, Technische Zeichner und IT-Consultants in über 70 Niederlas­sungen sowie in über 70 Technischen Büros.

Im Fokus des abgelaufenen Geschäfts­jahres stand für FERCHAU der Ausbau der Geschäfts­felder Engineering Support, Engineering Competence und Managed Services. Damit hat der Engineering-Dienstleister sein Angebot noch stärker auf die individu­ellen Bedürfnisse der Kunden ausgeweitet. Der Plan für die kommenden Jahre sieht einen weiteren Ausbau der drei Leistungs­bau­steine vor.

„Ein übergeord­netes Ziel für 2015 ist das weitere Wachstum unseres Unterneh­mens. Denn Größe ist eine wichtige Vorausset­zung dafür, dass sich unsere Kunden auch in turbulenten Zeiten auf uns verlassen können. Und sie gibt unseren Mitarbei­tern die Möglichkeit, die Werte und Charakter­ei­gen­schaften des Unterneh­mens zu leben. Zu guter Letzt ist Größe auch ein starkes Argument, um die besten Bewerber auf dem Arbeitsmarkt zu begeistern“, erklärt Frank Ferchau, geschäfts­füh­render Gesellschafter der FERCHAU Engineering GmbH, die weitere Wachstums­stra­tegie.

Der Bereich Engineering Support soll im laufenden Jahr 60 Prozent des Umsatzes generieren. Das Dienstleis­tungs­an­gebot sieht die Ergänzung der Kundenteams bei Kapazitäts­eng­pässen, Auftrags­spitzen oder Sonderpro­jekten durch FERCHAU-Mitarbeiter oder Freelancer vor.

Für das Geschäfts­feld Engineering Competence, bei dem FERCHAU ganze Workpackages entweder in den eigenen Technischen Büros oder in Projektbüros beim Kunden vor Ort bearbeitet, steckt sich Thomas Blank, Leiter Engineering Competence, für 2015 hohe Ziele: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die vorhandenen Kompetenzen, Strukturen und Volumen eines Projekts noch stringenter auf die Belange unserer Kunden zuzuschneiden. Um dieses Ziel zu verwirkli­chen, haben wir das Programm „Competence und Performance“ („Cup 30“) eingeführt und wollen damit bis Ende 2015 einen Umsatzan­teil von 30 Prozent erwirtschaften.“

Mit dem Kompetenz­feld Managed Services sollen künftig 10 Prozent vom Gesamtum­satz erreicht werden. Hierbei übernimmt der Engineering-Dienstleister für Unternehmen die komplette Organisa­tion und das Management der externen Ressourcen sowie speziali­sierter Dienstleis­tungen.

Für die FERCHAU Engineering GmbH bleibt Deutschland der Kernmarkt für sein Dienstleis­tungs­an­gebot. Eine strategi­sche Ausnahme bildet Österreich. Mit der Gründung der FERCHAU Engineering Austria GmbH im letzten Jahr trägt das Gummersba­cher Familien­un­ter­nehmen der expliziten Nachfrage deutscher Bestands­kunden nach Engineering-Dienstleis­tungen vor Ort Rechnung. Weitere Gründe für die Präsenz am österrei­chi­schen Markt sind die Vorteile der räumlichen Nähe, die kulturellen Gemeinsam­keiten sowie die gute wirtschaft­liche Situation des Landes. Folgerichtig werden 2015 drei weitere Standorte in Graz, Wien und Innsbruck gegründet.

Die Anzahl der Freiberufler hat sich im letzten Jahr im Experten­pool FERCHAU Freelance verdoppelt und umfasst aktuell mehr als 20.000 Profile. Mit dem weiteren Ausbau reagiert FERCHAU auf individu­elle und speziali­sierte Kundenan­fragen. Das Ziel in 2015 ist die Ausweitung des Kandidaten­pools auf rund 30.000 Fachkräfte.

Auch die Mitarbei­ter­zahl soll weiter wachsen. Im laufenden Geschäfts­jahr möchte Deutschlands Nr. 1 im Engineering über 1.000 Neueinstel­lungen vornehmen, insbeson­dere in den Bereichen IT und Automotive. Durch den weiteren Ausbau des Niederlas­sungs­netzes soll dieses Wachstum erzielt werden. Zur Erreichung der Unterneh­mens­ziele schließt Frank Ferchau externe Zukäufe jedoch nicht aus.

Darüber hinaus wird die Mitarbei­ter­re­kru­tie­rung und Mitarbei­ter­bin­dung 2015 eine bedeutende Rolle spielen. Die Mitarbei­ter­bin­dung wird durch hohe Investitionen im Bereich Weiterbil­dung sowie das Angebot einer ausgewogenen Work-Life-Balance weiter gestärkt.