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UnternehmenFERCHAU-Qualitätsprinzip

Prozess­qua­lität von Rostock bis Rosen­heim

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Nicole Walter

Nicole Walter

Online-Redakteurin

Priorität für Qualität: Nach dieser Devise bezieht sich die Qualitäts­ori­en­tie­rung von FERCHAU nicht nur auf eine hohe Fachkompe­tenz in Engineering und IT, sondern auch auf eine nachhaltige Prozessqua­lität und Prozesssi­cher­heit. Basis dafür sind einheitliche Qualitäts­stan­dards – von Rostock bis Rosenheim.

23. April 2015

Qualität hat viele Facetten und erstreckt sich auf alle, wirklich alle Bereiche des eigenen Geschäfts. Davon ist Frank Ferchau, geschäfts­füh­render Gesellschafter von FERCHAU Engineering, überzeugt. „Das beginnt schon bei der Frage, ob wir den Kunden und seinen Bedarf verstehen. „Aus diesem Grund kommen die meisten unserer Account Manager direkt aus dem Branchen­um­feld des Kunden. In jedem Fall aber verfügen sie über eine technische Ausbildung, die es ihnen ermöglicht, von Ingenieur zu Ingenieur zu sprechen und so die gestellten Anforderungen genau zu erfassen.”

Immer auf dem Laufenden

Qualität heißt für ihn aber auch, für die Projektun­ter­stüt­zung der Kunden vor Ort (Engineering Support) zeitnah die richtigen technischen Fachkräfte oder IT-Consultants auszuwählen. Was eine permanente Sondierung des gesamten Rekrutie­rungs­markts erforder­lich macht. Das schließt unter anderem das regelmäßige Scannen von jährlich 50.000 Bewerberein­gängen ein, wofür ein maßgeschnei­dertes Tooling eingesetzt wird, dem selbst entwickelte Algorithmen zugrunde liegen. „Die Berücksich­ti­gung aller Ressourcen ermöglicht es uns, dem Kunden bei Bedarf statt vieler halbwegs treffender Profile zwei bis drei Vorschläge zu unterbreiten, von denen wir überzeugt sind, dass sie passen. Dabei bedienen wir uns auch eines Freelancer-Pools, der die Profile von mehr als 20.000 freiberuf­li­chen Spezialisten umfasst.”

Bei der Übernahme von Projektver­ant­wor­tung durch Projektgruppen oder die über 70 Technischen Büros von FERCHAU (Engineering Competence) zählen neben dem notwendigen fachlichen Know-how Prozessqua­lität und Prozesssi­cher­heit. „Denn der Kunde fragt sich doch: Wie wird das Projekt realisiert? Werden die gleichen Qualitäts­maß­stäbe angelegt, die ich zugrunde lege? Und erhalte ich zu jedem Zeitpunkt einen klaren Einblick in die Projektfort­schritte?” Um allen Erforder­nissen gerecht zu werden, steht am Beginn der Zusammen­ar­beit eine intensive Kennenlern­phase. „Dabei geht es darum, im direkten Kontakt sowohl die kundenspe­zi­fi­schen Prozesse als auch die firmen- und branchen­ty­pi­schen Abläufe genau zu erfassen”, so der Leiter des zentralen Qualitäts­ma­nage­ments, Diplomin­ge­nieur und Qualitäts­fach­in­ge­nieur Ralf Maasch.

Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen in genau dokumentierte verbindliche Verfahrens­an­wei­sungen ein, die sich auf Themen wie Projektstart und Projektdurch­füh­rung, Ressourcen­pla­nung, Projekt- und Risikoma­nage­ment etc. beziehen. „Grundlage dafür sind unser Qualitäts­ma­nage­ment­system* sowie darauf basierende standardi­sierte Verfahren, die jedoch so modular aufgebaut sind, dass wir immer die Möglichkeit haben, branchen- und kundenspe­zi­fi­sche Anforderungen zu adaptieren. Auf diese Weise werden wir individu­ellen Gegebenheiten gerecht, ohne von unserem robusten Kernprozess abweichen zu müssen.” Ein Qualitäts­merkmal, das durchaus den Unterschied macht. Insbeson­dere in der Zusammen­ar­beit mit Großkunden, denen ein an die eigene prozessuale Struktur angelehnter Workflow wichtig ist. „Dabei entsprechen wir allen gestellten Anforderungen – vom E-Procurement gerechten Angebots­wesen mit der Nutzung kundenspe­zi­fi­scher Formulare bis hin zur Rechnungs­stel­lung über elektroni­sche Schnittstellen wie SAP. Das schließt selbstver­ständ­lich auch die Möglichkeit zur Erstellung von Sammelrech­nungen ein.”

Jährliche Audits

Ein wesentli­cher Bestandteil der Qualitäts­ori­en­tie­rung von Deutschlands Nr. 1 im Engineering ist nach den Worten von Frank Ferchau die einheitlich hohe Prozessqua­lität an allen FERCHAU-Standorten: von Rostock bis Rosenheim und von Düsseldorf bis Dresden. „Nur wenn man eine gemeinsame Vorstellung von Qualität hat, kann man diese personen­un­ab­hängig weiter optimieren.” Basis für die Gewährleis­tung einheitli­cher Qualitäts­stan­dards sind interne Audits, die vom zentralen Qualitäts­ma­nage­ment durchgeführt werden und denen sich jeder Standort mindestens einmal pro Jahr stellen muss. Ralf Maasch: „Anhand der Audit-Ergebnisse sowie durch die Kundenwahr­neh­mung, die sich unter anderem über unsere webbasierten Kundenzu­frie­den­heits­ana­lysen dokumentiert, stellen wir fest, ob und wo Handlungs­be­darf besteht und welche Maßnahmen in diesem Zusammen­hang erforder­lich sind. So haben wir einen rollierenden KVP-Prozess nach dem PDCA-Prinzip „Plan, Do, Check, Act“ etabliert.”

Dass Kunden die kompromiss­lose Qualitäts­ori­en­tie­rung von FERCHAU schätzen, belegt unter anderem der bis 2016 verlängerte Status als „Airbus Group Preferred Supplier for Engineering & Customer Services”. Frank Ferchau: „Er bestätigt die Qualität unserer Dienstleis­tung – und unserer Prozesse.” Doch mit dem Erreichten will man sich keineswegs zufrieden geben: „Unser Ziel ist es, das vorhandene System permanent zu optimieren und weiter in der Fläche auszurollen. Beispiels­weise über vor Ort tätige Projektgruppen, die beim Kunden eigenver­ant­wort­lich bestimmte Aufgaben abwickeln.”

* Das FERCHAU-Qualitäts­ma­nage­ment ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001, EN 9100 (Luft- und Raumfahrt-Zertifikat) sowie EN ISO 13485 (international anerkannter Standard für Qualitäts­ma­nage­ment­sys­teme im Medizinpro­duk­te­be­reich).