UnternehmenFERCHAU-Projektgruppen

Qualität, Kontinuität, Flexibilität

Lesezeit ca.: 3 Minuten
Franz Jonen

Franz Jonen

freier Journalist

Ob direkt auf dem Kundengelände oder in nahegelegenen Räumlichkeiten: FERCHAU-Projektgruppen sichern Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität – nicht nur was die werkvertragliche Umsetzung von Engineering- und IT-Lösungen betrifft, sondern auch hinsichtlich der damit verbundenen infrastrukturellen Anforderungen.

29. September 2015

Für Boris Meyerdierks, Niederlassungsleiter in Bremen, bietet der Einsatz von Projektgruppen kundenseitig eine ganze Reihe von Vorteilen. „FERCHAU-Projektteams gewähren Rechtssicherheit im Hinblick auf Scheinwerkverträge, dazu Investitions- und Projektflexibilität. Wenn zum Beispiel punktueller Lösungsbedarf besteht, der Kunde sich aber investitionsmäßig nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen kann, bieten wir passende Paketlösungen aus Manpower, Methoden und Infrastruktur an. Damit leisten wir auch einen Beitrag zur gewünschten Lieferantenkonsolidierung. Denn mit FERCHAU verfügen Kunden über einen großen und verlässlichen Partner, der in der Zusammenarbeit ein Höchstmaß an Sicherheit garantiert. Auch wenn es um Themen wie Gewährleistung, Drittschuldnerhaftung etc. geht.” Auf einen weiteren Punkt verweist sein Kollege Markus Beer, Niederlassungsleiter von FERCHAU Kiel: „Die Kunden sind bei werkvertraglichen Lösungen nicht an zeitliche Befristungen gebunden. Daraus resultiert, dass längerfristig eingesetzte Projektgruppen eine immer größere kundenspezifische Professionalität erlangen, weil sie das Geschäft des Kunden perfekt verinnerlichen.”

Kein Wunder, dass die Übernahme von Projektverantwortung durch bedarfsgenau zusammengestellte Teams stetig an Bedeutung gewinnt. Und das in allen technischen Branchen und Bereichen. Bei Markus Zickermann, Niederlassungsleiter in Mannheim, sind bereits fünf Projektgruppen im Einsatz, unter anderem bei einem Hersteller von weltweit eingesetzten Stadtbussen. „Für den OEM realisieren wir Sonderwünsche seiner Kunden, etwa hinsichtlich der Klimatisierung. Weitere Aufgaben unserer Projektteams betreffen die Planung der Stromversorgung beim Umbau von Chemieanlagen (Nieder- und Mittelspannungsplanung) sowie die Technische Dokumentation von elektrischen Antrieben über alle Spannungsebenen – von der Niederspannung bis zur Höchstspannung.” Bei den Projektgruppen in Kiel geht es nach den Worten von Markus Beer schwerpunktmäßig um agile Softwareentwicklung für einen maritimen Navigationsspezialisten, Softwaretests für einen Sonderfahrzeugbauer, aber auch um Rohrleitungskonstruktionen im Anlagenbau.

Während an den genannten Standorten jeweils mehrere Projektgruppen auf werkvertraglicher Basis Aufgabenpakete abwickeln, ist bei FERCHAU Bremen gut die Hälfte der mehr als 400 Mitarbeiter in Projektteams oder Derivaten – Vorstufen von Projektgruppen – tätig. Die Einsatzfelder, so Niederlassungsleiter Meyerdierks, reichen vom Automobilbau (Montage- und Arbeitswirtschaftsplanung) über den Nutzfahrzeugbau (Stahlbau, Software, FEM-Berechnungen, Antriebstechnik) bis hin zur Offshore-Technik (Stahlbau und FEM-Berechnungen). „Projektteams”, freut sich der Diplominformatiker (FH), „haben sich in den letzten fünf Jahren als Treiber unseres Geschäfts erwiesen.”

Ausschlaggebend dafür ist in allen Fällen, dass FERCHAU sowohl über hoch qualifizierte Fachkräfte verfügt als auch mit effizienten und transparenten Prozessen überzeugen kann. Elektroingenieur Markus Zickermann bringt es stellvertretend für seine Kollegen auf den Punkt: „Wir besitzen beim Einsatz von Projektteams langjährige Erfahrung und eine ausgewiesene Methodenkompetenz. Diese basieren unter anderem auf praxisorientierten Verfahrensanweisungen, nach denen alle Technischen Büros und Projektgruppen von FERCHAU arbeiten. Nicht zu vergessen: klar geregelte Zuständigkeiten in Form gut ausgebildeter Projektkoordinatoren und performante IT-Lösungen, die sowohl beim Kunden als auch bei uns für die notwendige Transparenz sorgen.” In Bremen, wo dem Projektgeschäft besondere Bedeutung zukommt, hält ein eigens entwickeltes Business-Intelligence-System die Kunden immer auf Stand.

Für die Mitarbeiter selbst ist die Tätigkeit in einer Projektgruppe ausgesprochen attraktiv, weiß der Kieler Niederlassungsleiter Markus Beer: „Unsere Mitarbeiter sind sehr nah am Kundenprodukt, arbeiten jedoch ausschließlich mit FERCHAU-Kollegen und nach FERCHAU-Prozessen. Und das in separaten räumlichen Strukturen.” Dazu kommen eine gezielte Weiterqualifizierung und attraktive Karriereperspektiven mit Aufstiegsmöglichkeiten zum Projektkoordinator, Leiter Projektgruppe bis hin zum Leiter eines Technischen Büros. Und noch auf einen weiteren wichtigen Punkt verweist der diplomierte Wirtschaftsingenieur: „FERCHAU-Mitarbeiter haben unbefristete Arbeitsverträge. Endet die Tätigkeit in einer Projektgruppe, wechseln sie in andere Projekten bzw. Projektgruppen.”