Unternehmen50-jähriges Firmenjubiläum

»Wir sprechen Technik. Seit 50 Jahren.«

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Franz Jonen

Franz Jonen

freier Journalist

… unter diesem Motto feiert Deutschlands Nr. 1 im Engineering 2016 ihr 50-jähriges Bestehen. Ein halbes Jahrhundert FERCHAU – das sind nicht nur 50 Jahre Firmenhistorie, sondern auch 50 Jahre Zeitgeschichte.

04. Januar 2016

Man schrieb das Jahr 1966, und in Deutschland herrschte »Beatlemania«. Denn die »Fab Four« kamen auf ihrem Karriere-Höhepunkt für fünf Tage und sechs Konzerte zur »Bravo-Beatles-Blitztournee« nach Deutschland. Heinz Ferchau interessierte das nur am Rande. Denn der damals 25-Jährige gründete im ereignisreichen Jahr 1966 – jenem Jahr, in dem auch das legendäre Wembley-Tor fiel – ein kleines Ingenieurbüro: die FERCHAU Konstruktion GmbH. Und da galt es erst einmal, sich geschäftlich zu etablieren. Als einer der ersten Auftraggeber überwies BASF 2.226 D-Mark.

Vier Jahre später – in der Computertechnik wurde die Floppy Disk vorgestellt – stand das junge Unternehmen bereits kurz vorm Überschreiten der 100-Mitarbeiter-Marke. Ein weiterer wichtiger Schritt folgte 1972, als Deutschland den Titel des Fußball-Europameisters holte: Mit Stuttgart wurde die erste FERCHAU-Niederlassung eröffnet. Viele weitere sollten folgen. Dazu zählte 1995 mit Leipzig auch die erste Vertretung in den neuen Bundesländern.

Stetig voran ging es für FERCHAU auch in den folgenden Jahren, so dass zur Jahrtausendwende bei der Mitarbeiterzahl die »2.000« ins Blickfeld rückte. 2001 trat Frank Ferchau, Sohn von Firmengründer Heinz Ferchau, in die Geschäftsführung ein. Vier Jahre später – Joseph Kardinal Ratzinger wurde Papst, Angela Merkel Kanzlerin – übernahm er von seinem Vater den Vorsitz. Der Generationswechsel bei dem mittlerweile als FERCHAU Engineering GmbH firmierenden Unternehmen war erfolgreich vollzogen. Parallel dazu ging in Toulouse die erste Auslandsvertretung an den Start: als Standort des 2004 gegründeten FERCHAU-Geschäftsbereichs AVIATION.

Trotz internationaler Finanz- und Wirtschaftskrise (2009) gelang es Frank Ferchau, das Unternehmen auf Expansionskurs zu halten. Sichtbares Zeichen dafür war der im Jahr 2011 erfolgte Bezug einer neuen, hochmodernen Firmenzentrale auf dem Steinmüller-Gelände in Gummersbach. Und auch sonst sorgte das mittlerweile zu Deutschlands Nr. 1 im Engineering aufgestiegene Unternehmen auf vielerlei Art für Furore. Beispielsweise durch den Abschluss des ersten Haustarifvertrags mit der IG Metall (2012) und durch die Gründung einer österreichischen Tochtergesellschaft (2014).

Das alles ist nur ein kleiner Ausschnitt aus einer bewegten Firmengeschichte, die sich dieses Jahr zum halben Jahrhundert rundet, so dass sich mit voller Berechtigung sagen lässt: »Wir sprechen Technik. Seit 50 Jahren.«

Ausgabe 2015/03

Ausgabe 2015/03

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