Image: »Ich finde gut, dass wir zum Namen auch einen Kopf haben«FERCHAUFERCHAUOffice Manager Stefanie Luckhaus-Freitag über 50 Jahre FERCHAU
MenschenStefanie Luckhaus-Freitag

»Ich finde gut, dass wir zum Namen auch einen Kopf haben«

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Franz Jonen

Franz Jonen

freier Journalist

50 Jahre FERCHAU – ein Jubiläum, das sich für langjährige Mitarbeiter mit besonderen Erlebnissen und Erfahrungen verbindet. Wir möchten wissen, mit welchen und fragten nach. Den Auftakt macht Stefanie Luckhaus-Freitag (47), mit fast 25 Dienstjahren eine unserer erfahrensten Office-Managerinnen.

25. Januar 2016

FERCHAU feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Sie sind seit fast 25 Jahren in Wuppertal dabei. Welche Bedeutung hat das Unternehmen für Sie?

Stefanie Luckhaus-Freitag: Es ist ein Stück weit zu „meinem” Unternehmen geworden, weil man nach einer so langen Zeit einfach eine andere Art von Verantwor­tung verspürt. Ich habe bei FERCHAU zahlreiche Veränderungen erlebt, in Wuppertal mit mehreren Chefs zusammen­ge­ar­beitet und sehr viele Kontakte, sowohl innerhalb des Unterneh­mens als auch zu Kunden, geknüpft. Da fühlt man sich mit „seiner” Firma so verbunden, dass man abends nicht einfach die Türe hinter sich schließt und sagt: Na gut, morgen geht’s halt weiter.

Wenn Sie die vergangenen Jahre Revue passieren lassen: Wie hat sich FERCHAU in dieser Zeit verändert?

Luckhaus-Freitag: Das Geschäft, wie wir es heute betreiben, ist aufwendiger, aber auch innovativer als früher. Die Ansprüche der Kunden sind nicht nur gewachsen, sondern fachlich erheblich komplexer geworden. Das hat zu einer breiteren Aufstellung und zu einer Professio­na­li­sie­rung in allen Bereichen geführt.

Wie haben Sie den Wandel in Ihrem direkten Umfeld, der Niederlas­sung Wuppertal, erlebt?

Luckhaus-Freitag: Früher waren mehr Allrounder-Qualitäten gefordert. Ich habe beispiels­weise die Akquise und das Bewerber­ma­nage­ment unterstützt, Besuchsbe­richte geschrieben und Abrechnungen gemacht. Heute ist man auf den eigenen Tätigkeits­be­reich fokussiert. Es ist mehr Spezialis­tentum gefragt, was natürlich auch mit dem starken Wachstum der Niederlas­sung zusammen­hängt. Dennoch besteht immer die Möglichkeit, sich über das direkte Arbeitsum­feld hinaus einzubringen. Bei mir ist es die Zuständig­keit für das Thema SAP.

Wie Sie bereits erwähnten, hat es im Laufe Ihrer bisherigen Tätigkeit viele Neuerungen und Veränderungen gegeben. Was war die nach Ihrer Ansicht bedeutsamste?

Luckhaus-Freitag: Das lässt sich nicht auf eine Sache begrenzen. Es ist die Summe vieler Neuerungen und Veränderungen, die das Unternehmen vorangebracht haben. Sei es die räumliche und fachliche Ausweitung unserer Vertriebs­ak­ti­vi­täten, die Installie­rung von Business Units oder neue Full-Service-Angebote. Da kommt vieles zusammen.

Was macht für Sie den Charme von FERCHAU aus?

Luckhaus-Freitag: Dass es sich um ein inhaberge­führtes Unternehmen handelt und dass wir zum Namen auch einen Kopf haben. Jemand, der persönlich Verantwor­tung trägt und ansprechbar ist. Auf eine Formel gebracht: inhaberge­führt statt börsenno­tiert.

Ihr schönstes Erlebnis mit und bei FERCHAU?

Luckhaus-Freitag: Zu meinem 20-Jährigen, das ja kein offizielles Jubiläum ist, hat das Niederlas­sungs­team klammheim­lich eine kleine Party organisiert, zu der meine bisherigen Chefs eingeladen wurden, die dann auch alle gekommen sind. Das Team hat eigens ein Lied einstudiert und gesungen. Das war eine tolle Überraschung und zeigt, dass bei aller Business-Orientie­rung die persönliche Seite nicht zu kurz kommt.

Wenn Sie eines fernen Tages auf Ihre Zeit bei FERCHAU zurückbli­cken. Was werden Sie sagen?

Luckhaus-Freitag: Stand heute: Schade, dass es vorbei ist! Ich bin eben eine begeisterte Macherin und würde diesen „verrückten Laden” einfach vermissen.