KarriereTraineeprogramm im Vertrieb

»Networking ist das A und O«

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Gerome Labas

Gerome Labas

Trainee

Gerome Labas ist Trainee im Vertrieb bei Deutschlands Nr. 1 im Engineering. In Mannheim lernt er die Arbeit in einer der größten Niederlassungen von FERCHAU kennen. Erkenntnis hier: Netzwerken ist wichtig und will gelernt sein.

11. März 2016

Die Zeit vergeht wie im Flug. Meine zweite Station nach Aachen: FERCHAU Mannheim. Beide Niederlassungen unterscheiden sich in vielen Punkten voneinander – während es in Aachen knapp 40 Mitarbeiter gibt, arbeiten in Mannheim mehr als 270 Kollegen. Eine weitere Besonderheit ist die Unterteilung der Niederlassung in so genannte Business Units, die ihren jeweiligen Schwerpunkt in der Fahrzeugtechnik, der IT und im Industrial Engineering haben. Ich war vorwiegend in der Business Unit Industrial Engineering beschäftigt.


Dort habe ich mit zwei sehr erfahrenen Account Managern Kunden besucht, um den Kollegen über die Schulter zu schauen. Es war sehr spannend zu erfahren, wie wichtig Netzwerke sind. Im direkten Gespräch mit dem Kunden bringt es den entscheidenden Vorteil, dessen Tagesgeschäft zu kennen und zu wissen, welche Themen sein Unternehmen aktuell bewegen. So kann ich ihn bei neuen Projekten bestmöglich unterstützen. Diese Netzwerke bauen sich nicht von alleine auf, sie benötigen intensive Betreuung, bevor gemeinsame Erfolge gefeiert werden können.


In Mannheim habe ich außerdem erstmalig Akquise-Telefonate geführt. Davor hatte ich zunächst gehörig Respekt – doch am Ende lief es so gut, dass ich einen ersten Kundentermin vereinbaren konnte. Was für ein gutes Gefühl! Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der angegliederten Technischen Büros. Hier werden komplette Workpackages in unseren eigenen Räumlichkeiten abgewickelt. Dafür stehen u. a. über 70 externe Arbeitsplätze mit unterschiedlicher CAD-Software zur Verfügung.


Am Ende der dritten Woche nahm ich am VDI nachrichten Recruiting Tag in Mannheim teil und führte viele anregende Gespräche mit potentiellen Mitarbeitern. Viele meiner Gesprächspartner interessierten sich auch für das Traineeprogramm im Vertrieb. Ich erzählte ihnen von meinem erfolgreichen Einstieg und den Erfahrungen, die ich bisher gesammelt habe.


Anschließend ging es für eine Woche zum Einarbeitungsseminar für vertriebliche Fach- und Führungskräfte nach Gummersbach. Wenn mich jemand fragt, was ich davon mitgenommen habe, ist die erste Antwort: „Leider drei Kilogramm“. Die zweite Antwort ist, dass ich dort viele Tipps und Tricks gelernt habe: Wie gestalte ich die Kommunikation mit dem Kunden? Welche Phasen gibt es im Projektablauf? Welche Herausforderungen können auftreten und wie begegne ich ihnen? Zusätzlich nutzte ich die Möglichkeit, Trainees und neue Vertriebskollegen aus anderen Regionen kennenzulernen und persönliche Erfahrungen auszutauschen.


Das Team in Mannheim hat mir die Einarbeitung sehr leicht gemacht und war immer offen für meine Fragen. So habe ich mich schnell eingelebt und konnte meine neuen Aufgaben gleich erfolgreich umsetzen. Für die nächste Station geht es in den hohen Norden, in die Niederlassung Elmshorn. Ich bewege mich also von der rheinischen Schwerindustrie in den Marinebereich und bin gespannt auf ein komplett neues Feld.