Philipp Bröckl, Business Manager IT bei FERCHAU
KarriereInterview mit Philipp Bröckl

Am Puls des Fortschritts

Lesezeit ca.: 3 Minuten
Nina Heinze

Nina Heinze

Redakteurin Digital/Online

Der audimax MINT-Guide stellt Top-Unternehmen und ausgewählte Hochschulen für Studierende der Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik vor. In der aktuellen Ausgabe erzählt Philipp Bröckl, Business Manager IT, über seinen Einstieg bei FERCHAU.

18. Oktober 2016

Herr Bröckl, Sie sind Business Manager IT in der FERCHAU-Niederlassung Friedrichshafen. Können Sie uns etwas über Ihre Ausbildung erzählen?

Philipp Bröckl: Ich habe den klassischen zweiten Bildungsweg beschritten: Dem Realschulabschluss folgte eine Ausbildung zum Industrie-Elektroniker. Danach entschied ich mich für die Fachhochschulreife und absolvierte anschließend ein Studium zum Wirtschaftsingenieur.

Wie kamen Sie zu FERCHAU?

Bröckl: Ich habe mich auf eine Stellenausschreibung für ein Entwicklungsprojekt eines großen Zulieferers von Fahrerassistenzsystemen beworben. Im Vorstellungsgespräch wurde auch die Tätigkeit als Account Manager vorgestellt. Da die Aufgaben in diesem Bereich sehr spannend klangen, entschied ich mich, diesen Weg zu gehen – und bin bis heute mit Leib und Seele dabei. FERCHAU hat im Bewerbungsprozess den Bewerber als ganzen Menschen und nicht nur dessen fachliche Qualifikationen im Blick. Das hat einen sehr positiven Eindruck bei mir hinterlassen.

Warum haben Sie bei einem Ingenieur-Dienstleister angefangen?

Bröckl: In den meisten produzierenden Unternehmen würde ich mich lediglich mit Produkten einer bestimmten Branche oder Entwicklungen eines spezifischen Produkts befassen. Bei einem Ingenieur-Dienstleister wie FERCHAU gestaltet sich dies vielfältiger: Ich bin für verschiedene Kunden tätig, vom Mittelständler bis zum Konzern. Das bringt ein breites Spektrum an Aufgaben und Kontakt zu unterschiedlichsten Branchen und ihren Entwicklungstrends mit sich. Die regionalen Vertriebsgebiete ermöglichen mir dabei, tolle Entwicklungs- und Karrierechancen direkt vor der Haustür wahrzunehmen.

Wie hat die Einarbeitung bei FERCHAU ausgesehen?

Bröckl: FERCHAU hat mir mit einem individuell zugeschnittenen Programm an der konzerneigenen ABLEacademy ein sehr gutes Onboarding geboten. Aber auch nach dem erfolgreichen Einstieg sind Fort- und Weiterbildungen bei FERCHAU ein wichtiger Begleiter in der persönlichen Weiterentwicklung. Dazu gehörten unter anderem fachliche sowie vertriebliche Schulungen und später dann die Teilnahme an einem High-Potential-Programm.

Was ist das Faszinierende an vertrieblichen Aufgaben?

Bröckl: Die Vielfalt! Denn obwohl Technik unser Thema ist, besitzt der menschliche Faktor im Vertrieb einen sehr hohen Stellenwert. „One Face to the Customer” wird bei FERCHAU groß geschrieben, und als Ingenieur spreche ich die Sprache der Kunden. Dadurch bin ich immer nah an der Technik. Dieser enge Kontakt zu unterschiedlichsten Kunden und Branchen sowie die verschiedenen Aufgaben, von der Projektakquise bis hin zur gemeinsamen Lösungsfindung mit dem Kunden, bringen ein sehr hohes Maß an Abwechslung mit sich. Hinzu kommt, dass ich durch die eigenverantwortliche Termingestaltung große Freiräume besitze. Ich agiere im Grunde wie ein Unternehmer im Unternehmen.

Was sollten Einsteiger in die IT-Vertriebs-Welt bei FERCHAU mitbringen?

Bröckl: „IT shapes the future!” – an unserem Standort wickeln wir bereits heute knapp 70 Prozent aller Entwicklungsprojekte und Aufträge im Bereich der IT ab. Einsteiger sollten daher auf jeden Fall Begeisterung für die IT und für aktuelle technische Themeninhalte mitbringen. Außerdem ist es wichtig, Veränderungen als Chance zu verstehen um mögliche Trends frühzeitig erkennen und mitgestalten zu können. Zusammen mit einer guten Portion innerem Antrieb ist das eine sehr gute Basis. Wenn dann noch Kommunikationsgeschick und die Freude am Umgang mit Menschen hinzukommen, ist man im Vertrieb bei FERCHAU genau richtig!

Weitere Informationen für MINT-Studierende bietet der aktuelle audimax MINT-Guide.