Supplier of the Year Award 2017Frank Mahnke (Proposal Manager), Thierry Faysse (Site Manager AVIATION Toulouse), Richard Parker (Operations Director FERCHAU UK) und Louise Kemp (Business Manager) freuen sich über die Auszeichnung von Airbus.
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Airbus “Supplier of the Year”-Award für FERCHAU AVIATION

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Philipp Erbe

Philipp Erbe

freier Journalist

Herausragende Qualität überzeugt: Als einer von nur 16 Engineering-Dienstleistern darf sich FERCHAU AVIATION als „Preferred Supplier“ von Airbus bezeichnen. Doch damit nicht genug. In Großbritannien wurde eines der Ingenieur-Teams, das den Flugzeugbauer in der Flügelentwicklung unterstützt, für seine herausragende Arbeit im laufenden Jahr mit einem „Supplier of the Year“-Award ausgezeichnet.

25. Oktober 2017

Der Airbus A350 ist ein echtes Leichtgewicht. Kein Wunder, ist er doch zu 53 Prozent aus Kohlefaserverbundwerkstoff gefertigt. Auch die Flügel des Langstreckenfliegers werden zu größten Teilen aus dem leichten Material hergestellt. Die optimierte Aerodynamik soll für hohe Reisegeschwindigkeiten, geringeren Kerosinverbrauch sowie ein besseres Flugverhalten bei niedrigen Geschwindigkeiten sorgen.

Laufend optimiert werden die hochkomplexen Tragflächen des Jets im Flügelentwicklungszentrum von Airbus im britischen Filton, nahe der Stadt Bristol. Und das bereits seit 2014 mit Unterstützung von rund 40 Mitarbeitern von FERCHAU AVIATION. In diesem Jahr löste das Team unter der Leitung von Richard Parker, Operations Director FERCHAU UK, seine Aufgaben mit besonderer Bravour. Das Ergebnis: die Auszeichnung mit dem „Supplier of the Year“-Award in der Kategorie „Innovative and Proactive“. „Ich freue mich sehr für Richard und sein Team, das in diesem Projekt sein Können eindrucksvoll unter Beweis stellt“, sagt Frank Mahnke, Proposal Manager bei FERCHAU AVIATION.

Mindestens noch zwei Jahre werden die Ingenieure und Projektmanager des FERCHAU-Geschäftsbereichs in der Optimierung der Tragflächen des A350 tätig sein. „Im August haben wir den Zuschlag für ein entsprechendes Projekt mit Laufzeit bis zum 31. Dezember 2019 erhalten“, so Mahnke. „Darüber hinaus unterstützen wir Airbus auch dabei, alle relevanten Nachweise und Dokumente für die Zulassung des A350-1000 zu erstellen und bereitzustellen.“ Die derzeit längste Variante des A350 durchläuft aktuell das umfassende Testprogramm, an dessen Abschluss die Musterzulassung durch Luftfahrbehörden steht. „Erst wenn diese erteilt ist, darf der Jet im Linienflugverkehr eingesetzt werden“, erklärt der Proposal Manager.

Doch nicht nur in Großbritannien kommen die Spezialisten des FERCHAU-Geschäftsbereichs in der Tragflächenentwicklung des europäischen Flugzeugherstellers zum Einsatz. In Bremen ist das Hochauftriebszentrum von Airbus angesiedelt. Hier werden die Landeklappen für alle Flugzeugtypen entwickelt, gefertigt und samt Hydraulik und Elektrik an die Flügel montiert. Auch hier ist die Expertise FERCHAU AVIATION gefragt.