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FERCHAU weiter auf Erfolgs­kurs

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Stefan Leske

Stefan Leske

Editorial & Content Manager

Als Engineering- und IT-Dienstleister Nr. 1 konnte FERCHAU seinen Umsatz in 2017 auf über 660 Millionen Euro steigern und hat mehr als 700 Neueinstel­lungen vorgenommen.

01. März 2018

„2017 war ein überaus erfolgrei­ches Geschäfts­jahr für unser Unterneh­men“, bewertet der geschäfts­füh­rende Gesellschafter Frank Ferchau die erreichten Ziele. „Auch wenn wir uns durch die Reform des Arbeitneh­mer­über­las­sungs­ge­setzes und den damit verbundenen Änderungen in einem herausfor­dernden Umfeld bewegt haben.“

Im Vergleich zum Vorjahr steigerte FERCHAU seinen Umsatz um 60 Millionen Euro auf über 660 Millionen Euro, was einer Quote von 10 Prozent entspricht. Aktuell sind mehr als 8.100 Ingenieure, Techniker, Technische Zeichner und IT-Consultants in über 100 Niederlas­sungen und Standorten sowie in über 100 Technischen Büros und Projektgruppen für das Gummersba­cher Familien­un­ter­nehmen tätig.

Erfolgrei­cher Ausbau der Geschäfts­felder IT und AUTOMOTIVE

Zusammen generierten beide Geschäfts­felder einen Umsatz von 310 Millionen Euro. Der Ausbau des Geschäfts­be­reichs AUTOMOTIVE mit speziellen Kompetenz-Niederlas­sungen inklusive eigener Werkstatt- und Versuchs­be­reiche in Stuttgart, Heimsheim, Ingolstadt und München sowie einer erweiterten Projektfläche in Wolfsburg ermöglicht eine stärkere Konzentra­tion auf die Anforderungen von Großkunden aus der Automobil­branche. Alleine in den neu aufgebauten Automotive-Standorten wurden bisher über 2 Millionen Euro investiert. Für 2018 sind weitere Investitionen in Höhe von 1,5 Millionen Euro geplant.

Umsetzung der AÜG-Reform

Zum 1. Januar 2018 ist FERCHAU in den Flächenta­rif­ver­trag des Bundesar­beit­ge­ber­ver­bandes gewechselt. Alle gesetzli­chen und tariflichen Vorgaben sowie Informationen sind in einem SAP-Modul umgesetzt und bieten den Kunden Rechtssi­cher­heit durch die systemische Verarbei­tung und Absicherung in allen Tarifmodellen. Ca. 2,4 Millionen Euro an zusätzli­chen Kosten fielen dabei für Beratungs­leis­tungen und IT-Anpassungen an. Ein eigenes „Equal-Pay-Team“ wird sich langfristig um die Umsetzung der Neuregelungen kümmern.

Pläne für 2018

„Wir schätzen die Marktchancen weiterhin positiv ein, sodass wir bis Ende des Jahres die Beschäfti­gung von mehr als 8.900 Mitarbei­tern anstreben, darunter ca. 1.600 Freelancer“ sagt FERCHAU-Geschäfts­führer Alexander Schulz. „Strategi­sche Ziele sind neben dem Ausbau der Felder IT und Automotive die Intensivie­rung des Key-Kunden-Geschäfts, der Ausbau der Projektgruppen, die Ausweitung unserer Internatio­na­li­sie­rungs­stra­tegie sowie eine Portfoli­o­er­wei­te­rung mit der Einführung des Geschäfts­feldes DIRECT.“