Image: Max Weisthoff gewinnt ART OF ENGINEERINGFERCHAUFERCHAUMax Weisthoff (2.v.l.) siegte mit seiner Performance MACHINE beim fünften FERCHAU-Kunstwettbewerb ART OF ENGINEERING
TrendSiegerehrung auf der Hannover Messe

Max Weist­hoff gewinnt ART OF ENGI­NEE­RING

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Philipp Erbe

Philipp Erbe

Editorial & Content Manager

Mehr als 70 Künstler hatten am FERCHAU-Kunstwett­be­werb ART OF ENGINEERING 2018 teilgenommen. Nun steht der Gewinner fest: Max Weisthoff nahm auf der Hannover Messe den Siegerscheck entgegen.

24. April 2018

„Den ART OF ENGINEERING Award zu gewinnen freut mich sehr, speziell weil die eingereichte Arbeit für sich genommen technisch kein Hightech bietet“, so Max Weisthoff, Sieger des fünften interdis­zi­pli­nären FERCHAU-Kunstwett­be­werbs im Anschluss an die Preisver­lei­hung. Doch gerade die Ambivalenz seiner Performance MACHINE, bei der er mit herkömmli­cher Ein-Faden-Näh-Technik ein an Cloud-Strukturen erinnerndes Netz spann, überzeugte die mit Experten aus Forschung, Wirtschaft, Bildung und Kunst besetzte Jury. Und so setzte sich der 29-jährige Hannoveraner gegen starke Wettbewerber und ihre Einreichungen zum Motto „binär.bewegt – Symbiosen von IT und Mobilität“ durch.

Vor zahlreichen kunstinter­es­sierten Gästen überreichte Frank Ferchau, geschäfts­füh­render Gesellschafter von FERCHAU Engineering, gemeinsam mit Jurymitglied Prof. Dr. Ulrich Schneider, VDI-Direktor Ralph Appel und Niedersach­sens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, dem Künstler auf dem FERCHAU-Messestand den Siegerscheck in Höhe von 10.000 Euro. Anne Pfeifer, die mit ihrer Installa­tion Wellen den zweiten Platz belegte, durfte sich über ein Preisgeld in Höhe von 7.000 Euro freuen, Viktor Brim erhielt für seinen Film monoscape als Drittplat­zierter 3.000 Euro.

Kreativer Ausblick auf die Symbiose von IT und Mobilität

„Der Anspruch von FERCHAU ist es, als Vorreiter den Engineering-Markt aktiv zu gestalten“, so Frank Ferchau, geschäfts­füh­render Gesellschafter der FERCHAU Engineering GmbH. „Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist es wichtig, dass wir offen sind für neue, inspirie­rende Denkansätze und Sichtweisen. Dabei wollen wir auch über den technischen Tellerrand hinausbli­cken. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben wir vor zehn Jahren den ART OF ENGINEERING ins Leben gerufen.“ Der Wettbewerb schlägt eine Brücke zwischen Kunst und Technik und bietet Künstlern die Möglichkeit sich kreativ mit relevanten Engineering-Themen auseinan­der­zu­setzen.

Ein Format und eine Herangehens­weise, für die der Sieger ebenso lobende Worte fand wie für die konkrete Umsetzung: „Ich haben den Wettbewerb als ausgespro­chen freundlich, gut strukturiert und kollegial wahrgenommen. Dafür möchte ich allen Beteiligten danken. Der ART OF ENGINEERING stellt in meinen Augen ein spannendes, weitgehend junges Forum für zeitgenös­si­sche Kunst dar und hat durch die direkte Verflech­tung mit Wissenschaft und Wirtschaft hohes interdis­zi­pli­näres Potential.“

Ihr eigenes hohes Potenzial ließen – wie bereits in den vergangenen Jahren – auch die teilnehmenden Künstler erneut aufblitzen. „Es war für die hochkarätig besetzte Jury keine leichte Aufgabe, aus den ausnahmslos spannenden und inspirie­renden Interpre­ta­tionen des Mottos den Sieger zu küren“, so Frank Ferchau. „Mit Max Weisthoff steht nun aber der würdige Gewinner fest. Ich möchte mich an dieser Stelle aber auch bei allen weiteren Künstlern bedanken, die mit ihren vielfältigen Einreichungen gezeigt haben, wie viele Blickrich­tungen aber auch Herausfor­de­rungen die Symbiose von IT und Mobilität für uns bereithält.“