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FERCHAU fördert IT-Nach­wuchs

Lesezeit ca.: 4 Minuten
Patrick Schroeder

Patrick Schroeder

freier Journalist

Digitali­sie­rung, Automati­sie­rung, das Internet der Dinge, vernetzte Fabriken: Deutschland darf bei diesen Trends der Zukunft den Anschluss nicht verlieren. Entsprechend wichtig ist es, frühzeitig den IT-Nachwuchs zu fördern. FERCHAU ist Teil dieser Mission.

05. Juni 2018

Trends wie E-Mobilität, Smart Cities, Smart Grids und Industrie 4.0 werden den Bedarf an IT-Experten weiter in die Höhe treiben. Das Problem: Es zeichnet sich ein Fachkräf­te­mangel ab, offenbart die Studie VDE Tec Report 2018 des Verbands der Elektrotechnik (VDE). 57 Prozent von 1.350 Befragten, darunter Mitglieds­un­ter­nehmen und Hochschulen der Elektro- und Informati­ons­technik, sind überzeugt: Die Unternehmen werden ihren Bedarf an Ingenieuren und Informati­kern in den nächsten Jahren nicht decken können.

Jennifer Stollbrock, Personal­re­fe­rentin des IT- und Engineering­dienst­leis­ters FERCHAU ist überzeugt: „Damit Deutschland bei der Digitali­sie­rung nicht auf der Strecke bleibt, ist es wichtig, rechtzeitig den IT-Nachwuchs zu fördern. Wir vergeben deshalb Stipendien, verleihen Förderpreise und bieten Mitarbei­tern regelmäßige Weiterbil­dungen an.“

Neue IT-Stipendien ab Juni 2018

Warum ein Stipendium wichtig ist? Studenten, die mit der Geschwin­dig­keit der heutigen IT-Welt mithalten wollen, müssen einiges an Zeit ins Studium investieren. Berühmt immer noch eine Matheklausur der Universität in Saarbrücken, die vor zwei Jahren mediale Aufmerksam­keit auf sich zog. Nur zwölf von 188 Studenten hatten die Klausur bestanden – eine Durchfall­quote von 94 Prozent.

„Wir halten es für wichtig, dass sich der IT-Nachwuchs auf das Studium konzentrieren kann, ohne zu großen Druck durch Nebenjobs auf den Schultern“, unterstreicht Stollbrock. „Wir haben deshalb ein IT-Stipendium eingeführt. Studenten erhalten eine finanzielle Förderung in Höhe von 1.200 Euro, monatlich ausgezahlt über zwei Semester.“ Um möglichst vielen Studenten die Chance auf das Stipendium zu bieten, kooperiert FERCHAU dabei mit IT-Talents.de – eine Online-Plattform, die Unternehmen und junge IT-Talente zusammen­bringt. Auf der Partnerseite von IT-Talents können alle Interessierten nicht nur aktuelle Stellenan­ge­bote einsehen, sondern vor allem auch dem FERCHAU-Talentpool beitreten. Ab Juni startet die Bewerbungs­phase, für die nicht nur Studenten, sondern auch Schüler, Auszubil­dende und Berufsein­steiger zugelassen sind.

Die Chance, sich auszupro­bieren

Im Juli lädt FERCHAU Kandidaten zu Vorstellungs­ge­sprä­chen in die Dortmunder Niederlas­sung ein und vergibt anschlie­ßend das Stipendium. „Das ist für uns auch eine Gelegenheit, frühzeitig die IT-Profis von morgen kennenzu­ler­nen“, erklärt Stollbrock. Diese Kontakte würden für Unternehmen immer wichtiger, denn längst sei in der Branche wegen des Fachkräf­te­man­gels ein „War for Talents“ ausgebro­chen.

Stollbrock ist überzeugt, dass FERCHAU für Berufsein­steiger die richtige Adresse ist. „Wir bieten jungen Nachwuchs­kräften die Gelegenheit, sich auszupro­bieren, verschie­dene Branchen und Tätigkeiten kennenzu­lernen und gezielt mit Weiterbil­dungen die Weichen für die berufliche Zukunft zu stellen.“ Bei FERCHAU arbeiten Ingenieure, Techniker, Technische Zeichner, IT-Consultants sowie Projekt- und Qualitäts­ma­nager in sieben Bereichen: im Anlagenbau, der Elektro-, Informations- und Fahrzeug­technik, der Luft- und Raumfahrt­technik, im Maschinenbau sowie im Schiffbau und der Meerestechnik. Diese Branchen sind von rasanter Entwicklung geprägt. „FERCHAU investiert deshalb jährlich über zehn Million Euro in die Aus- und Weiterbil­dung der Mitarbeiter.“ Zu den Kunden des Unterneh­mens, das 1966 in Gummersbach gegründet wurde, zählen regionale Mittelständler und namhafte Konzerne wie die Airbus Group, Audi und BMW, Bosch und Braun, Lufthansa Technik und Siemens.

Die über 100 Niederlas­sungen von FERCHAU beteiligen sich zudem am Deutschland­sti­pen­dium, eine Initiative des Bundesmi­nis­te­riums für Bildung und Forschung. Ein Zuschuss von 300 Euro monatlich für zwei Semester – zur Hälfte getragen vom Bund, zur Hälfte von FERCHAU – gibt Studenten die Möglichkeit, sich vorrangig auf ihre akademische Ausbildung zu konzentrieren. Zuletzt hat die FERCHAU Niederlas­sung in Dortmund das Stipendium an Maximilian Schlüter vergeben, ein Student der Technischen Universität Dortmund. Die Förderung in Höhe von 3.600 Euro soll ihn dabei unterstützen, sich voll und ganz auf sein Studium konzentrieren zu können. Alle Infos zum Deutschland­sti­pen­dium und den teilnehmenden Hochschulen erhalten Studenten auf der dazugehö­rigen Homepage.

FERCHAU ist einer der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands

Das beweist Student Survey – eine Umfrage des Beratungs­un­ter­neh­mens Universum Communica­tions, das 45.000 Studenten aller Fachrich­tungen nach dem künftigen Wunschar­beit­geber gefragt hat. Das inhaberge­führte Familien­un­ter­nehmen hat den Ruf, sichere Jobs mit vielfältigen Arbeitsauf­gaben, attraktiver Vergütung und ausgewogener Work-Life-Balance anzubieten. Das bestätigen auch das Soziale Netzwerk Xing und das Nachrich­ten­ma­gazin Focus. Sie haben FERCHAU als einen der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. Stollbrock: „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeich­nungen und werden weiter daran arbeiten, FERCHAU als Arbeitgeber immer besser zu machen.“