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KarriereClaudia Leitner, Business Managerin IT

Beruf­lich oder privat – immer mit allen Sinnen dabei

Lesezeit ca.: 4 Minuten
Simone Blaschke

Simone Blaschke

freie Journalistin

Von Frauenquote hält Claudia Leitner nichts. Dann hätte die Business Managerin für den Geschäfts­be­reich IT bei FERCHAU in Bremen immer das unterschwel­lige Gefühl, nur deswegen den Vertriebsjob bekommen zu haben. Stattdessen sagt sie: „Es gibt immer eine Chance, und die habe ich genutzt.“

11. September 2018

Seit Anfang 2018 ist Claudia Leitner in ihrer Funktion bei FERCHAU tätig. Die 33-Jährige erklärt selbstbe­wusst: „Ob Claudia oder Claudio, ich bin die, die ich bin und ich weiß, was ich kann.“ Sie ist eine Frau mit Köpfchen, der notwendigen Portion Humor und leidenschaft­li­chem Engagement, beruflich genauso wie privat. Nach ihrer Ausbildung zur Personal­be­ra­terin, einigen Jahren als Projektlei­terin und Recruiterin sowie im Vertrieb von Software­pro­jekten stieg sie gleich mit vollem Einsatz bei FERCHAU ein. Die Nähe zu den Menschen ist ihr wichtigster Antreiber. „Länger als drei Tage am Stück kann ich sowieso nicht im Büro sitzen. Dann muss ich raus zum Kunden“, verrät die engagierte Vertrieb­lerin.

Zwischen den Zeilen lesen können

In ihrem Beruf zählt neben dem Basiswissen Ihrer Meinung nach auch die Fähigkeit, das Stimmungs­bild an dem Ort zu erfassen, an dem der gewünschte Mitarbeiter eingesetzt werden soll. Claudia Leitner stellt dem Kunden vorab auch unerwartete Fragen, die ihr helfen, den richtigen Bewerber zu finden. Zum Beispiel: Wie alt sind die Kolleginnen und Kollegen im Durchschnitt? Oder: Kann sich ein eher zurückhal­tender Typ innerhalb einer flachen Hierarchie im Unternehmen genug behaupten? „Diesen Fall hatte ich in der Tat bei einem Kunden, der mir mitteilte, dass der vorgeschla­gene Mitarbeiter grundsätz­lich super passen würde, er aber befürchtet, dass er zu schüchtern sei, um sich innerhalb des Teams durchzusetzen.“ Sie entwickelte ihre eigenen Methoden, um zwischen den Zeilen zu lesen und herauszu­finden, was der Kunde genau sucht und wer zu seinem Unternehmen passt. „Ich frage dann auch einfach mal, ob ich mir die Räume anschauen darf, in denen der neue Mitarbeiter künftig sitzen wird, um mir ein besseres Bild zu machen.“ Die extrover­tierte Bremer Business Managerin kennt keine Berührungs­ängste und kommt mit ihrer offenen Art auch im eigenen Team gut an. Dabei spielt für sie eine wichtige Rolle, dass sie ein inhaberge­führtes Unternehmen im Rücken hat. „FERCHAU ist ein familiäres Unternehmen, nicht aktionärs­ge­trieben, mit guter Betriebskultur. Egal welche Hautfarbe, welches Geschlecht, man kann hier seinen Weg gehen.“

Werder Bremen, Saxophon und Vertrieb

In ihrem Vertriebsjob legt Frau Leitner genauso viel Leidenschaft an den Tag wie für ihre Hobbies. Als enthusias­ti­scher Fußball-Fan geht sie seit Jahren mit ihrem Bundesliga-Verein Werder Bremen durch Höhen und Tiefen, freut sich über Erfolge und leidet mit, wenn es nicht so gut läuft. Ihre Begeiste­rung für das Saxophon-Spielen passt ebenfalls zu ihrem Motto, im Leben alles aus Überzeugung und Leidenschaft zu tun. „Bei der Musik geht es mir ähnlich wie beim Fußball. Sie spiegelt meine unterschied­li­chen emotionalen Verfassungen wider. Man kann sich in ein Musikstück hineinfallen lassen und ist mit allen Sinnen dabei.“ sagt Frau Leitner und ergänzt: „Ich lasse mich gern auf Dinge ein, die man nun mal nicht voraussehen kann. So ähnlich ist es auch im Vertrieb. Oftmals sind es die kleinen Dinge, die man am Rande sieht oder hört, auf die man reagieren muss, um das Gespräch in der gewünschten Richtung zu halten. Manchmal ist es auch einfach das Bauchgefühl und die Intuition. Es wird nie langweilig, weil jeder Mensch anders reagiert.“

Ab der nächsten Ausfahrt nur noch privat

Die Leidenschaft für ihren Beruf, gesteht Frau Leitner, bringe auch mit sich, dass sie Berufliches öfter mal mit nach Hause nimmt und über schwierige Situationen länger nachdenkt als sie sollte. Deshalb hat sie sich einen kleinen, aber sehr effektiven Trick ausgedacht: „Auf dem Nachhauseweg sage ich mir an einer bestimmten Autobahn­aus­fahrt: Ab jetzt denkst du nicht mehr an die Arbeit.“ So trainiert sie sich regelrecht an, den Schalter im Kopf umzulegen und die Gedanken an den Job auszuschalten. „Wenn man seinen Job mit so viel Leidenschaft und Begeiste­rung ausübt, wie ich das tue, muss man auch das lernen“, schmunzelt sie mit der nötigen Portion Humor.

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