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KarriereMarkus Beier, stellvertretender Business Manager IT

Neues wagen – und gewinnen

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Ingo Neuling

Ingo Neuling

freier Journalist

Die Karriere von Markus Beier zeigt, wie man bei FERCHAU auch als Quereinsteiger im Vertrieb erfolgreich sein kann. Denn anders als man es von einem stellver­tre­tenden Business Manager IT und zukünftigen Niederlas­sungs­leiter denken könnte, ist er nicht den klassischen Weg über ein BWL-Studium gegangen. Nein, die Karriere des 41-Jährigen begann in einer weit raueren Umgebung: auf dem Bau.

29. Oktober 2018

Markus Beier muss etwas schmunzeln, als er von seinem Berufsein­stieg erzählt: „Ich habe damals eine Ausbildung zum Elektriker gemacht. Praktisch heißt das, dass ich die ersten drei Berufsjahre mehr oder weniger auf dem Bau verbracht habe. Das war eine raue, schweißtrei­bende aber auch sehr lehrreiche Erfahrung.“ So lehrreich, dass er im Anschluss an die Ausbildung noch einmal die Schulbank drückte, seine Fachhoch­schul­reife nachholte und technische Informatik in Mannheim studierte. „Nach dem Studium arbeitete ich eineinhalb Jahre im Bereich Automati­sie­rungs­technik, bevor ich dann zurück in die klassische Informatik wechselte und als Software­ent­wickler arbeitete.“

Glück im Unglück

Während dieser Zeit kam er schließlich zu FERCHAU. „Ich arbeitete in einem Unternehmen, das 2011 insolvent ging. Das operative Geschäft hat dann glücklicher­weise FERCHAU übernommen – und somit war ich dann sozusagen an Bord.“ Schon bald umfasste seine Aufgabe nicht mehr ausschlie­ß­lich die Software­ent­wick­lung, sondern er wurde mehr und mehr bei Kunden eingesetzt und hat erste Erfahrungen in der Projektlei­tung gesammelt. „Da habe ich dann gemerkt, dass ich ja gar nicht so der klassische Nerd bin, der es mag, immer nur vorm Rechner zu sitzen und zu tüfteln, sondern dass mir der Kontakt mit Menschen auch sehr viel Spaß macht“, lacht Markus Beier. Als ihm dann eine Stelle im Vertrieb angeboten wurde, musste er nicht lange überlegen: „Ich habe mich dann ziemlich schnell für die neue Herausfor­de­rung entschieden. Denn nach Jahren in der Software­ent­wick­lung wollte ich etwas Neues machen und mir hat es sehr gut gefallen, beim Kunden Vorabgespräche zu führen, den Bedarf auszuloten und zu schauen, wo sich neue Geschäfte eröffnen könnten. Überhaupt den Kontakt zu den Kunden fand ich extrem spannend.“

Empathie und technisches Wissen

Auf die Frage, welche Eigenschaften ein Vertriebler mitbringen muss, weiß Markus Beier sofort eine Antwort: „Ich finde, dass Sympathie und Empathie wichtig sind, um im Vertrieb Erfolg zu haben. Außerdem hilft mir mein technisches Wissen sehr weiter, um vom Kunden schnell akzeptiert zu werden.“ Dazu hat er auch eine kleine Geschichte auf Lager. „Ich kenne einen Ansprech­partner schon seit drei Jahren. Mit ihm gehe ich sogar ab und an privat zusammen klettern. Eines Abends beim Feierabend­bier habe ich ihn gefragt, warum wir beide eigentlich so gut im Geschäft sind. Seine Antwort war, dass es so viele Unternehmen gibt, deren Vertriebler ständig sagen, dass sie Marktführer seien und dir letztend­lich immer das Gleiche erzählen. Als er damals in einem Vorabgespräch mit mir gesprochen hat, habe er gleich gemerkt, dass die Chemie stimmt und man zusammen fachlich sehr gut reden konnte. Als er dann eines Tages Bedarf hatte, hat er sich an mich erinnert und mich von allen zuerst angerufen.“ Daraus hat Markus Beier gelernt: „Heute sage ich immer gleich, wenn ich neu bei einem Kunden bin, dass ich technische Informatik studiert habe. Die Antwort lautet dann meistens: ‚Ach, dann wissen Sie ja, wovon wir reden‘.“

Unterstüt­zung im Team

Seit Januar 2018 ist Markus Beier stellver­tre­tender Business Manager IT. Zu seinen Aufgaben gehören u. a. die Führung von Kollegen im Innendienst und das Kalkulieren von Angeboten für technische Büros, darunter auch komplexe Dienst- und Werksver­träge. Auch die Zahlen hat er stets im Blick und ist mit anderen Vertrieb­lern im Gespräch um Verbesse­rungs­po­ten­ziale zu identifi­zieren. „Im Laufe der Zeit wurden meine Aufgaben immer vielseitiger und mir wurde immer mehr Verantwor­tung übertragen.“ Dabei wusste er, dass er immer auf die Unterstüt­zung seiner Vorgesetzten und Kollegen zählen kann. „Bei FERCHAU wird man gefordert, aber gleichzeitig auch immer gefördert. Es gibt beratende Gespräche mit Vorgesetzten, in denen man sich offen und ehrlich austauscht. Da kann es dann auch mal sein, dass einem gesagt wird, dass man für eine höhere Position noch nicht geeignet ist“, erinnert sich Markus Beier. „Aber das bedeutet nicht, dass die Tür verschlossen bleibt. Vielmehr wird ein Plan erarbeitet, wie man das noch fehlende Wissen aufholen kann. Und entscheidet man sich dafür, den Plan umzusetzen, dann wird man bei FERCHAU voll unterstützt.“ Diese Unterstüt­zung ist auch im Team gegeben. „Hier gibt es kein Rollendenken. Hier hilft die Vertriebs­as­sis­tenz dem Accounter und umgekehrt. Jeder steht für jeden ein und man kommt gemeinsam als Team voran. Das habe ich auch schon ganz anders erlebt“, meint Markus Beier abschlie­ßend.

Ab Anfang 2019 übernimmt Markus Beier die Leitung der Niederlas­sung Ludwigshafen. Wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg!

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