FERCHAU-Mitarbeiter Daniel Grieger
Daniel Grieger

Auf der Über­hol­spur in der Auto­mo­bil­in­dus­trie

Schon während des Studiums nahm Daniel Grieger an Autorennen mit selbst gebauten Rennwagen teil – als Leiter eines Planungsteams an der Hochschule. Mittlerweile befindet sich der Arbeitsplatz des gebürtigen Saarländers ganz nah an den realen Boliden der Autobahnen: Von der Münchener Niederlassung aus betreut der Business Manager Mechanik unterschiedliche Projekte bei einem Großkunden aus der Automobilindustrie. 

Herr Grieger, in Ihrem Job haben Sie täglich mit der Automobilindustrie zu tun. Sind Sie auch privat an Autos interessiert?
Definitiv. Schon während des Studiums habe ich zum Beispiel an der Formula Student teilgenommen. Das ist eine Rennserie, bei der Studenten ihre eigenen Wagen bauen, um gegen andere Studenten anzutreten. Damals, an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken, war ich im Gründungsteam und hatte die Teamleitung für den Vertriebsmarkt. Mein Job war es, Sponsorengelder und die einzelnen Bauteile für das Auto zu beschaffen. Dabei habe ich viel gelernt: zum Beispiel wie man Netzwerke aufbaut oder wie man ein kleines Team führt. Und es war einfach toll, ein eigenes Auto zu planen, es zu bauen und tatsächlich mit dem Fahrzeug in den Wettkampf zu gehen.

Wie sind Sie von der Hochschule in Saarbrücken nach München gekommen?
Zwischen meinem Studium in Saarbrücken und dem Umzug nach München habe ich zunächst noch am Tecnológico de Monterrey in Mexiko studiert. Die Hochschule ist eine Partner-Uni von Harvard und sie ist wirklich beeindruckend, was die Standards angeht. Die Service-Orientiertheit, die dort herrscht, erfährt man als Student an europäischen Unis sehr selten. Dann, nach meinem Abschluss, hatte ich meinen ersten Job bei einer großen Consulting-Firma, wo man mir sagte: Sie können wohnen, wo Sie möchten, Sie brauchen nur einen großen Bahnhof und einen großen Flughafen in der Nähe. Da mir die Stadt gefiel, habe ich mich für München entschieden.

Sie sind dann recht schnell zu FERCHAU gewechselt?
Ja, nach einem halben Jahr bei der Consulting-Firma habe ich im Jahr 2011 bei FERCHAU als technischer Mitarbeiter im Einkauf angefangen. Von München hatte ich bis dahin eigentlich nur den Flughafen gesehen, da ich die ganze Zeit als Berater in der Welt unterwegs gewesen war. Heute bin ich als Business Manager Mechanik für mehrere Projekte bei einem Großkunden zuständig und habe auch München besser kennenlernen können.

Wie prägt diese Betreuung des Großkunden Ihre tägliche Arbeit?
Mein Tagesablauf sieht so aus, dass ich eigentlich jeden Morgen beim Kunden vor Ort bin. Dort führe ich vor allem Gespräche mit den Projektbeteiligten: Was läuft in diesem Projekt gut, was läuft in jenem schlecht, was kann ich ändern, wo muss ich mit dem Kunden sprechen? Danach, im Laufe des Tages, pendele ich meistens zwischen dem Kunden und der Niederlassung hin und her. Mittags bin ich meistens in der Niederlassung, um auch dort zu erfahren, was es Neues gibt. Nach weiteren Gesprächen beim Kunden bin ich abends wieder an meinem Schreibtisch, um die Dokumentationen zu schreiben und die Büroarbeit zu erledigen.

Neben dem Beruf gibt es auch noch das Privatleben. Sie sagten, dass Sie München mögen – was gefällt Ihnen besonders an der Stadt?
Ich schätze vor allem das Münchner Leben, den Lifestyle. Dazu gehört neben der Biergarten-Kultur auch die Nähe zu den Bergen – die Lebensqualität ist hier einfach sehr hoch. Da die Alpen so nah sind, fahre ich am Wochenende gerne mal in ein Skigebiet, das von der Stadt aus an einem Tag zu erreichen ist. In meinem ersten Jahr bei FERCHAU stand ich gefühlt an jedem Wochenende irgendwo auf der Piste. Das Tolle ist, dass ich bei FERCHAU eine ganze Menge Kollegen getroffen habe, die in dieser Hinsicht genauso verrückt sind wie ich.

Und die schnellen Autos – wie sieht es damit aus?
Ja, das ist ein weiteres Hobby. Gelegentlich fahre ich meinen Wagen aus oder ich leihe mir einen – mal das eine Modell, mal ein anderes. Die Lotus Elise zum Beispiel ist ein Traum: Diese Modelle sind unglaublich leicht, gar nicht so hoch motorisiert und trotzdem unfassbar schnell. Die perfekte Kombination aus Leichtigkeit und Geschwindigkeit.