FERCHAU-Mitarbeiter Tobias Wiegmann
Tobias Wiegmann

Die rich­tige Work-Life-Balance

Beruflich lässt Tobias Wiegmann sich gern treiben, pendelt zwischen verschiedenen Teams und mag die Abwechslung. Privat ist der 25-jährige Berechnungsingenieur dagegen eher der beständige Typ, ist vor Kurzem zurück in seinen Heimatort gezogen und verfolgt in seiner Freizeit ein ganz klares Ziel: den schwarzen Gürtel im Taekwondo.

Herr Wiegmann, Sie haben erst 2012 mit Taekwondo angefangen, trainieren jetzt aber sehr viel und gewissenhaft. Woher kommt diese Begeisterung?
„Als ich mit dem Studium angefangen habe, wollte ich mal ein neues Hobby ausprobieren. Beim Taekwondo habe ich mich gleich wohlgefühlt, weil es einen sowohl körperlich als auch geistig fordert. Dazu kam, dass ich schnell Erfolge erzielte, das spornt natürlich an.“

Waren Sie denn vorher schon ein sportlicher Typ?
„Ja, das schon. Ich habe immer Fußball gespielt und tu das auch noch. Aber beim Taekwondo reizt mich die Herausforderung mehr. Wenn du beim Fußball einen schlechten Tag hast, können die Teamkollegen das mal ausgleichen. Beim Kampfsport geht das nicht, denn da zählen nur du und deine eigenen Fähigkeiten. Im entscheidenden Moment musst du voll da sein und dich auf dein Können verlassen. Das erfordert natürlich diszipliniertes Training.“

Sind Sie immer so ehrgeizig?
„Natürlich habe ich hohe Ansprüche an mich selbst, aber beruflich habe ich zum Beispiel nicht so klare Vorstellungen oder Karriereziele. Mir ist eher der Spaß an der Arbeit wichtig und dass sich mein Job noch zeitlich mit meinem Privatleben vereinbaren lässt. Deswegen habe ich auch „nur“ meinen Bachelor gemacht und dann angefangen zu arbeiten. Ich wollte immer schon was machen, was bauen oder aufbauen, deshalb war der Einstieg ins Arbeitsleben mir lieber, als noch den Master zu machen.“

Schnell in den Beruf, in der Freizeit volle Action, Langeweile mögen Sie nicht, oder?
„Allerdings nicht (lacht). Vor Kurzem hat die Familie meiner Freundin ein Haus gekauft, da helfen wir viel bei der Sanierung. Überhaupt hat meine Freundin einen großen Anteil daran, dass ich kaum noch auf der Couch sitzen kann, ohne nervös zu werden. Sie färbt mit ihrer Energie total auf mich ab. Ich finde das super, denn so nutze ich meine Zeit voll aus. Und wir sehen viel von der Welt, denn Reisen könnte man als unser gemeinsames Hobby bezeichnen. Bald steht eine richtig ambitionierte Tour an: Singapur, Bali und Abu Dhabi in nur drei Wochen – da wird uns ganz sicher auch nicht langweilig.“