FERCHAU-Mitarbeiter David Hilger
David Hilger

Haupt­sache, im Team

David Hilger ist ein beliebter Kollege. Zu seiner Geburtstagsfeier ist die gesamte FERCHAU-Niederlassung Stuttgart gekommen. „Na ja“, gibt er zu und lacht. „Eigentlich ist das unsere Firmenweihnachtsfeier.“

Ausgerechnet an David Hilgers 25. Geburtstag wird in der Stuttgarter Niederlassung Weihnachten gefeiert. Doch während manch einer sich über diese Terminkollision wohl ärgern würde, freut der Manager Contracting sich auf einen ausgelassenen Abend. „Mit vielen Kollegen verbindet mich auch eine Freundschaft, wir sind ein sehr gutes Team“, sagt er.

Und das ist ihm wichtig, denn ein Einzelkämpfer war David Hilger noch nie. „Ich spiele Fußball, seit ich fünf oder sechs Jahre alt bin. Für mich zählt nicht nur das sportliche Erlebnis, sondern dieses Zusammengehörigkeitsgefühl. Das hat man zum Beispiel nicht, wenn man ins Fitnessstudio geht.“ Also steht er lieber dreimal in der Woche abends auf dem Platz des FC Eislingen. Mit Freunden, die zum Teil schon jahrelang mit ihm zusammenspielen. „Zum Fußball gehören nicht nur Stürmer, Verteidiger, Bälle und Tore. Sondern vor allem auch das Vereinsheim.“

Mit Hilger ins Gespräch zu kommen ist nicht schwer. Er erzählt begeistert, dass seine Mannschaft mit sechs Punkten Vorsprung als Tabellenführer in die Winterpause gestartet ist. Spricht darüber, wie es ist, als studierter Sozialwirtschaftler in die Technik-Domäne FERCHAU einzusteigen. Und stellt gleich im nächsten Satz interessiert die Frage, was man selbst denn studiert habe. Wenn der 25-Jährige als Manager Contracting Kontakte knüpft, Geschäftsbeziehungen pflegt und mit Freelancern und Partnerfirmen ins Gespräch kommt, ist das zwar sein Beruf, vor allem aber macht es ihm Spaß. „Als verschlossener Mensch ist man in diesem Beruf ganz falsch“, sagt er. „Für mich ist es dagegen super. Ich lerne ständig neue interessante Menschen kennen, habe viel Gestaltungsspielraum und ein Team, das an einem Strang zieht.“

Trotzdem freut David Hilger sich, wenn er abends das Hemd gegen sein Trikot tauschen kann. „Die Atmosphäre auf dem Platz ist für mich der perfekte Ausgleich zur Arbeit. Mit Fußball und Job ist die Woche zwar ganz schön voll, aber das sehe ich nicht als Belastung, im Gegenteil.“ Als Verteidiger gibt er zwar genau wie im Job alles, aber letztlich ist das beste Ergebnis schon erreicht, wenn er danach geschafft ins Bett fällt. Um am nächsten Tag wieder Gas zu geben.