FERCHAU-Mitarbeiter Katrin Ackermann
Katrin Ackermann

Krea­ti­vität in Gold

Als Senior Account Manager IT betreut Katrin Ackermann unterschiedliche Kunden in der Region Wiesbaden. Fast täglich absolviert sie Termine vor Ort, führt Telefonate oder bespricht das weitere Vorgehen mit den Mitarbeitern: Es ist eine Aufgabe, die ihr Organisationstalent und ihre Flexibilität stets aufs Neue fordert.

In ihrer Freizeit widmet sich die 26-jährige Wirtschaftsinformatikerin daher gerne praktischen Tätigkeiten, bei denen einzelne Handgriffe materiell sichtbar werden: „Ich mag es, mich nach der Arbeit handwerklich zu betätigen, da man unmittelbar die Ergebnisse sieht. Zum Beispiel belege ich von Zeit zu Zeit einen Goldschmiedekurs, bei dem ich meine Kreativität ausleben kann.“

Dass eine Goldschmiedin ihren Kurs leitet, bedeutet jedoch nicht, dass alle Teilnehmer mit Gold arbeiten müssen: „Alle Kursteilnehmer wählen das Material, mit dem sie arbeiten möchten, selbst aus. Manche arbeiten zum Beispiel mit Silber und arbeiten Diamanten oder Perlen ein.“ Besonders gut gefällt Katrin Ackermann, dass das gesamte Schmuckstück in Eigenarbeit hergestellt wird: „Man kann es so herstellen, wie man es selbst haben möchte. Und bei Besonderheiten kann ich immer die Goldschmiedin fragen. Wenn ich zum Beispiel einen Ring mit Goldperlen darauf herstellen möchte, erklärt sie mir, wie ich diese Goldperlen hinbekomme.“

Zu den wichtigsten Werkzeugen gehört beim Werken mit Metallen eine Gasflamme: „Über der Flamme wird das Material – in meinem Fall zumeist das Gold – erhitzt, damit es weich und formbar wird. Mit relativ gewöhnlichen Werkzeugen wird es dann weiter bearbeitet. Zum Beispiel werden für die Bearbeitung des filigranen Schmuckstücks durchaus auch haushaltsübliche Feilen verwendet. Oder man benutzt einen großen Hammer aus Kunststoff, um das Material zu verhärten, damit es sich nicht mehr verbiegt.“

Ihren Einstieg bei FERCHAU hatte Katrin Ackermann im Jahr 2012 mit dem sechsmonatigen Traineeprogramm. Darin lernte sie verschiedene Niederlassungen in der Region kennen: „Ich habe in dieser Zeit verschiedene Account Manager begleitet und dadurch unterschiedliche Arbeitsweisen kennengelernt. Spannend war es auch, Einblicke in die anderen Arbeitsbereiche der Niederlassungen, wie Personal oder Sekretariat, zu erhalten. Man wird nicht sofort ins kalte Wasser geworfen, sondern lernt die wichtigsten Grundlagen im Austausch mit den Kollegen und bei Kundenterminen vor Ort. Das Besondere bei FERCHAU: Man erhält tiefe Einblicke in verschiedene Branchen, Produktionsprozesse und Kundenunternehmen – ein interessanter und abwechslungsreicher Job, bei dem man sehr früh Verantwortung für eigene Projekte übernimmt.“

Häuslich hat es sich die gebürtige Rheinhessin mit ihrem Mann in einem kleinen Ort nicht weit von Wiesbaden eingerichtet. Abseits der Großstadtluft kann sie dort in ihrem Garten entspannen: „Hier finde ich täglich einen Ausgleich zu dem Arbeitstag und kann meine Gedanken strukturieren.“