FERCHAU-Mitarbeiter Florian Zeichner
Florian Zeichner

Mit dem Kata­maran durch die Wind­parks

Seit seinem Einstieg bei FERCHAU im Jahr 2008 als Account Manager ging es für Florian Zeichner die Karriereleiter hinauf: In der Position des Business Managers Marine & Offshore und als Niederlassungsleiter ist er heute nicht nur für seine Mitarbeiter in der Niederlassung Bremen zuständig. Auch die FERCHAU-Niederlassung im polnischen Danzig und das Technische Büro in Bremerhaven betreut er mit seinem Team. 

Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann hatte Zeichner den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen studiert: „Während der Ausbildung merkte ich, dass es das nicht gewesen sein konnte: Mich interessierte es, über den Tellerrand der reinen Betriebswirtschaft, die ich durch meine Lehre kennengelernt hatte, hinauszuschauen. Ich wollte den Fokus zusätzlich auf die technischen Zusammenhänge richten.“ Finanzieren konnte Zeichner sich das Studium selbst: Er verdiente das nötige Geld in seinem Ausbildungsbetrieb im Vertriebsinnendienst. Als Sportbegeisterter arbeitete er zusätzlich als Tennistrainer.

FERCHAU lernte Zeichner über einen Kommilitonen kennen, der direkt nach dem Studium dort angefangen hatte: „Mit ihm habe ich mich intensiv ausgetauscht. Er erklärte mir zum Beispiel, welche Aufgabenfelder man hat und wie sich der Arbeitsalltag gestaltet – einschließlich der Einblicke in die unterschiedlichsten Unternehmen. Dass man hinter die Kulissen schauen kann, hatte mich damals fasziniert.“ Dieser Blick hinter die Kulissen ist nach wie vor eine Facette seiner Arbeit, die ihn besonders begeistert: „Es ist schon beeindruckend, wenn man beim Kunden Produkte wie Megajachten, Kreuzfahrtschiffe oder Windenergieanlagen live und vor allem während der Fertigstellungsphase erleben kann. Als Team waren wir auch einmal draußen vor der Küste und sind mit dem Katamaran durch die Windparks gefahren – es ist beachtlich, was dort bereits alles errichtet wurde.“

Wenn es nur nach ihm ginge, würde Zeichner auch privat noch einige Touren in Richtung Nordsee und in wesentlich kältere Gefilde unternehmen: „Besonders interessiert mich die Neumayer-Station in der Antarktis – das wäre für meine Frau allerdings nichts wegen der Kälte. Dort herrschen immerhin Temperaturen um minus 20 Grad. Die Neumayer-Station ist eine wissenschaftliche Einrichtung, in der unter anderem etliche Daten zur Eisdecke und zum Klima gesammelt werden. Mich fasziniert grundsätzlich das Eis – und mit der Kälte kann ich ganz gut umgehen.“

Als Schwerpunkte seiner Arbeit haben sich bei Zeichner im Laufe der Jahre die Branchen Schiffbau und Windenergie herauskristallisiert. „Es hätte aber auch der Anlagenbau werden können – das liegt immer auch ein bisschen daran, wie man es persönlich vorantreibt und welche Märkte aktuell vielversprechend sind“, verrät er. Einzelne Key Accounts betreut er noch selbst, was unter anderem bedeutet, dass er bei ausgewählten Kunden regelmäßig vor Ort ist, um dort mit seinen Teamleitern die Arbeit zu koordinieren. In der Niederlassung ist Zeichner verstärkt in strategische und planerische Prozesse eingebunden: „Ich habe ein Team um mich herum, das eigentlich permanent bei den Kunden vor Ort ist. Bei mir geht es dann eher darum zu entscheiden, was wir im nächsten halben Jahr anstoßen möchten.“

Florian Zeichner ist gebürtiger Bremer und hält große Stücke auf seine Heimat. Dies zeigt sich nicht zuletzt in der Unterstützung des Fußballvereins: Er ist Besitzer einer Dauerkarte von Werder Bremen und versucht, zumindest zu jedem Heimspiel ins Stadion zu gehen. Auch die zwei Jahre, in denen er zwischenzeitlich in Nordrhein-Westfalen lebte, brachten ihn davon nicht ab: „Ich bin halt ein Bremer Nordlicht – durch und durch.“

Ein Outdoor-Sportler auf der Suche nach Potentialen Zielorientiert und naturverbunden