FERCHAU-Mitarbeiter Markus Beer
Markus Beer

Mit Drive in die Zukunft

Als Leiter der FERCHAU-Niederlassung Kiel ist Markus Beer mit vielen Wassern gewaschen. Vor seiner Karriere bei Deutschlands Engineering-Dienstleister Nr. 1 hatte sich der gebürtige Schweriner für mehrere Jahre bei der Marine verpflichtet und lernte daher früh verschiedenste Witterungen und Meere kennen. 

An Bord des Zerstörers Lütjens, mit dem er unter anderem das norwegische Tromsø nördlich des Polarkreises ansteuerte, hatte er vor allem technische Aufgaben zu erledigen: „Aufgrund meiner vorherigen Ausbildung zum Kommunikationselektroniker war ich für die Elektronik-Instandsetzung des Sonars sowie des Feuerleitrechners zuständig. So konnte ich wertvolle Praxiserfahrungen sammeln, die mir auch später weiterhalfen.“

Im Anschluss an seine Zeit auf See absolvierte Beer ein duales Studium an der Berufsakademie Kiel zum Diplomwirtschaftsingenieur. Ihn reizte daran insbesondere die Perspektive, parallel zu seinem Studium bei einem Entwickler von Sonaranlagen zu arbeiten. Von der Möglichkeit, bei FERCHAU einzusteigen, erfuhr er schließlich nach seinem Studienabschluss: „Ich sah eine Stellenanzeige der Niederlassung Hamburg, in der mich insbesondere die kreativen Thesen ansprachen, wie zum Beispiel: Der Kopf ist rund, damit man beim Denken die Richtung wechseln kann.“ Dass sich FERCHAU zudem als dynamisches und wachsendes Unternehmen präsentierte, gefiel dem damaligen Absolventen, da er selbst einen positiven „Drive“ in sich spürte, etwas zu gestalten. Im Oktober 2008 war es schließlich so weit und er stieg als Trainee im Vertrieb bei FERCHAU ein.

Sein innerer Antrieb und seine Fähigkeit, andere Menschen zu begeistern und zu motivieren, haben Beer seitdem weit gebracht: Seit 2013 bekleidet er in Kiel die Position des Niederlassungsleiters. Seine mehr als 200 Mitarbeiter führt er als eigene wirtschaftliche Einheit und ist dadurch „Unternehmer im Unternehmen“. Neben den planerischen Aufgaben, in die er nun verstärkt eingebunden ist, trägt Beer die Verantwortung für die erfolgreiche Führung seiner Mitarbeiter: „Eine meiner Aufgaben sehe ich darin, die Kreativität und die Eigenverantwortung meiner Mitarbeiter zu fördern – durch Teamführung, Motivation und das Setzen von Impulsen. Letztendlich ist es mein Ziel, eine auf Wachstum ausgerichtete Atmosphäre zu schaffen. Zu dieser Atmosphäre trägt auch unsere sehr heterogene Teamstruktur bei, da viele der unterschiedlichen Charaktere einander ideal ergänzen und motivieren.“

Auch privat ist der ehemalige Seemann sesshaft geworden. Mit seiner Frau hat sich der Diplomwirtschaftsingenieur am Rand von Kiel niedergelassen: „Wir freuen uns jeden Tag über unser Haus und werden nicht müde, es weiter zu verschönern. Zum Beispiel mit großformatigen Drucken von Fotografien, die ich im Laufe der Jahre gemacht habe.“ Bilder im Allgemeinen und Fotografien im Besonderen sind für Beer Quellen, aus denen er seine Energie ziehen kann: „Da ich ein visueller Typ bin, ankern viele positive Eindrücke und Stimmungen in Form von Bildern in mir. Es motiviert mich daher ungemein, wenn ich mir bestimmte Bilder anschaue oder mich an sie erinnere – wie zum Beispiel Eindrücke von der Fahrt zum Nordpolarkreis mit der Marine.“