FERCHAU-Mitarbeiter Desiree Bruver-Leske
Desiree Bruver-Leske

Mit Gespür für die Zwischen­töne

Fast wäre Desiree Bruver-Leske nicht als Personalreferentin bei FERCHAU eingestiegen, denn nach der Schule hatte sie ursprünglich andere Pläne. Schon seit ihrer Jugend war die gebürtige Lünerin verrückt nach Musik, weshalb sie sich nach dem Abitur an der renommierten Folkwang-Hochschule in Essen für das Fach Operngesang bewarb.

Dort musste sie jedoch feststellen, dass ihr für das Studium einige Jahre an musikalischer Vorbildung fehlten: „Erst mit 13 zu beginnen – das ist einfach zu spät. Gesanglich habe ich die Prüfung zwar bestanden, mir fehlten aber Kenntnisse in den Bereichen Klavierspiel und Musiktheorie.“

Heute nimmt Bruver-Leske diese Erfahrung sportlich und gewinnt ihr sogar Positives ab: „Einerseits habe ich bei der Prüfungsvorbereitung meinen heutigen Mann kennengelernt, der als Bassgitarrist ebenfalls an der Theorie hängen blieb. Andererseits bin ich der Musik neben meiner Tätigkeit bei FERCHAU trotzdem treu geblieben.“ Diese Treue zur Musik zeigt sich in der großen Vielfalt an Projekten, an welchen sie teilnimmt und welche sie zum Teil selbst ins Leben rief.

So präsentiert sie aktuell mit ihrem Frauentrio Drei Soprane ein buntes Potpourri aus klassischer, moderner, geistlicher und Musical-Literatur. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Hildener Kammerchors „collegium vocale“ sowie des Mettmanner Frauenvokalensembles „MELadies“ und hat im Jahr 2014 ein Akustikduo mit einem Gitarristen gegründet. Und obwohl Desiree Bruver-Leske musikalisch breit aufgestellt ist, hat sie natürlich auch persönliche musikalische Präferenzen: „Mein Herz schlägt insgesamt schon für die Klassik – ich liebe aber auch gute Rockmusik.“

Die Vielfalt an Projekten schätzt die Personalreferentin auch an ihrer Arbeit bei FERCHAU: „Es wird nie langweilig, weil man durch die Branchenvielfalt so unterschiedliche Projekte und interessante Kandidaten kennenlernen und neben der Rekrutierung auch andere Aufgaben eigenständig durchführen kann.“

Im Rahmen dieser Arbeiten bei FERCHAU spielt die Musik für Desiree Bruver-Leske ebenfalls manchmal eine Rolle. Wenn nach Bewerberrunden, Telefoninterviews und Jobmessen die Zeit für eine Firmenfeier kommt, gibt die diplomierte Sozialwissenschaftlerin ihren Kollegen gelegentlich eine Kostprobe ihres Könnens. Bei Weihnachtsfeiern oder Sommerfesten, für deren Organisation sie auch zuständig ist, können die Mitarbeiter der FERCHAU-Niederlassung Düsseldorf für einige Minuten in die wundervolle Welt der Musik eintauchen, welche die 35-Jährige mit ihrer ausgebildeten Sopranstimme aufbaut.

Neben der Musik verfolgt Bruver-Leske gemeinsam mit ihrem Mann noch ein weiteres spezielles Interesse: „Da mein Mann beruflich mit Japan zu tun hat, haben wir über die Jahre eine stärker werdende Sympathie für die Kultur des Landes entwickelt. Ich lerne zum Beispiel gerade Japanisch, da ich die Möglichkeit haben möchte, in unserem nächsten Urlaub normale Alltagskonversation zu betreiben. Auch in der Küche ist bei uns ein wenig ostasiatisches Flair eingezogen. Bei einem vergangenen Aufenthalt haben wir uns einen Reiskocher mitgebracht, so dass wir jetzt noch besser japanisch kochen können.“