FERCHAU-Mitarbeiter Stefanie Luckhaus-Freitag
Stefanie Luckhaus-Freitag

Office Manage­ment zwischen SAP und Akquise

Das Bergische Land ist für Stefanie Luckhaus-Freitag ein Stück Heimat. Mit ihrem Mann lebt die ausgebildete Industriekauffrau in der hügeligen Landschaft am südlichen Rand von Wuppertal. 

„Wir wohnen in einem frei stehenden alten Fachwerkhaus, das für diese Region typisch ist. In den vergangenen Jahren haben wir es Stück für Stück ausgebaut. Die Liebe zu den alten Balken entwickelte sich dabei kontinuierlich. Wir haben große Freude daran gefunden, dass es an so einem alten Haus eigentlich immer etwas zu tun gibt.“

Beim Ausbau hatte die erfahrene Office Managerin der FERCHAU-Niederlassung Wuppertal nicht nur den Wunsch, die Wände zu streichen oder das Bad zu erneuern – es ging an die Substanz des etwa 1860 gebauten Hauses: „Im Dachgeschoss legten wir die alten Balken frei, behandelten sie und ließen sie sichtbar. So kann man in diesem Raum jetzt die Geschichte des Hauses spüren.“ Auch für andere regionale Baumaterialien entwickelte sie einen Blick: „An der Außenseite des Hauses stellten wir fest, dass viele der Fächer zwischen der Holzkonstruktion noch klassisch mit Lehm gefüllt sind, wie es früher bei Fachwerkhäusern üblich war. Im Obergeschoss ist das Gebäude teilweise mit Schiefer verkleidet – einem weiteren sehr typischen Baumaterial für diese Gegend. Teile dieser Verkleidung haben wir fachgerecht im alten Stil erneuern lassen.“

Eigentlich böte das Haus, zu dem noch Nebengebäude gehören, genug Platz für Stefanie Luckhaus-Freitags sportliches Hobby: das Reiten. Bei einer Freundin hatte sie sich bereits über Jahre hinweg um ein Pferd gekümmert. Als die Stute in das Alter für die „Rentnerwiese“ kam, stellte sich für Luckhaus-Freitag die Frage nach einem eigenen Pferd: „Eigentlich hätte ich große Lust darauf, doch zögere ich noch, da ein Pferd auf dem eigenen Grundstück mit vielen zusätzlichen Aufgaben verbunden ist. Und einen Vollzeitjob habe ich ja schon. Vor allem wird man unflexibler und muss für jede Abwesenheit jemanden finden, der sich um das Pferd kümmert.“

Um fit zu bleiben, hat die 47-Jährige neben dem Reiten das Walking für sich entdeckt – ein Sport, der sich bei fast jeder Witterung praktizieren lässt: „Gerade sonntags morgens sind mir meine zwei Stunden heilig. Ich ziehe los, egal ob die Sonne scheint oder ob es regnet. Da wir umgeben von Feldern und Wäldern leben, kann ich direkt vor der Tür starten: So sammele ich neue Kraft für die Arbeitswoche und genieße die abwechslungsreiche bergische Landschaft. Der Beyenburger Stausee ist morgens früh zum Beispiel besonders schön.“

Mit frischer Energie aufgetankt, kümmert sich die gebürtige Wuppertalerin tagtäglich um die Sekretariatsaufgaben, die in der Niederlassung anfallen. Auch in das Thema Akquise ist die Office Managerin eingebunden: „Dass ich die Kollegen bei Akquisetätigkeiten unterstütze, ist darauf zurückzuführen, dass unsere Niederlassung vor 20 Jahren, als ich eingestiegen bin, noch nicht die heutige Größe hatte. Damals habe ich mich zusätzlich mit einigen weiteren Themen befasst, die jetzt von anderen Mitarbeitern bearbeitet werden – wie zum Beispiel das Bewerbermanagement, das jetzt von Personalreferenten betreut wird.“ Durch die Vergrößerung der Niederlassung kamen für Luckhaus-Freitag jedoch auch neue Verantwortungsbereiche hinzu: „Ich bin bei uns im Haus für das Thema SAP zuständig. In diesem Zusammenhang habe ich die Workshops und Vorbereitungsmeetings besucht, um die Einführung der Software in der Niederlassung zu begleiten.“