FERCHAU-Mitarbeiter Stefanie Strehlow-Gomille
Stefanie Strehlow-Gomille

Salzige Haare und ein biss­chen Einsam­keit

Als sie die ersten Wellen sieht, muss Stefanie Strehlow-Gomille ihre Jacke noch ein bisschen fester um sich ziehen. Ein kalter Wind pfeift ihr entgegen, die Sonne ist hinter dicken Wolken versteckt. Eigentlich kein Meer-Wetter, aber die 34-Jährige lächelt. Das Wetter macht ihr nichts aus, vom Wind lässt sie sich den verlassenen Strand entlang treiben, die Wellen im Ohr und das Salz in der Nase. „Ich liebe es, mir einfach mal den Kopf frei pusten zu lassen“, sagt sie.

Kein Wunder. Denn als Leiterin der FERCHAU-Niederlassung in Hamburg-Nord kann man den Kopf schon mal voll haben. „In meinem Job zählt jedes Detail. Deswegen ist es mir in meiner Freizeit so wichtig, abzuschalten und nur meine Umgebung wirken zu lassen.“ Die liebste Umgebung ist ihr dabei das Meer. Stefanie Strehlow-Gomille kommt aus Mecklenburg, die Ostsee steht insofern besonders hoch im Kurs. Seit sie nach verschiedenen Stationen bei FERCHAU nun in Hamburg arbeitet, ist sie ihrem Lieblingsziel wieder sehr nah. „Eigentlich verbringe ich fast jedes Wochenende in Warnemünde.“

Oder auf dem Motorrad. Eine Leidenschaft, die die Niederlassungsleiterin ihrem Mann und der Tatsache verdankt, dass sie die Fäden gern selbst in der Hand hält. „Ich war eine ganz schlechte Beifahrerin“, sagt sie lachend. „Ich mag zwar das Risiko, aber nur wenn ich es selbst kontrollieren kann. Deswegen haben wir beide viel mehr Spaß, seit ich auch fahren kann.“ Neben vielen kleinen Ausflügen ist eine Mecklenburg-Tour mit Kollegen jedes Jahr fest im Programm.

Trotz des Motorradfahrens zieht es Stefanie Strehlow-Gomille nicht auf die kurvigen Passstraßen der Alpen. Ihre Urlaube verbringt sie am Meer, dann aber gern in wärmeren Gefilden. „Schon wegen meines zweiten Hobbys“, erklärt sie, „ich tauche nämlich gern und das ist in der Ostsee doch ein bisschen kalt.“ Am Meeresgrund verschwindet der Arbeitsalltag genau wie beim Aufsetzen des Motorradhelms. „Mir ist gar nicht so wichtig, dass ich jeden Fisch der Welt einmal gesehen habe. Ich könnte auch einfach nur auf dem Meeresgrund liegen – diese Ruhe ist herrlich.“

Stefanie Strehlow-Gomille steht auf, sie ist auf dem Sprung ins Wochenende. Tauchen? Biken? „Familie!“, kommt es postwendend. Aber nicht auf diese leicht genervte Weise, wie man sie von einigen Kollegen vor Weihnachten kennt, sondern breit lächelnd. „Ich bin der absolute Familienmensch und liebe es, wenn alle zusammenkommen. Ruhig ist das auf jeden Fall nicht, aber ein angenehmer Trubel, den ich immer sehr genieße.“