FERCHAU-Mitarbeiter Matthias Pleyer
Matthias Pleyer

Sammel­lei­den­schaft im Maßstab 1:43

Als Business Manager und Stellvertretender Niederlassungsleiter der FERCHAU-Niederlassung Ulm hat Matthias Pleyer gleich zwei verantwortungsvolle Positionen inne. Zunächst leitet er seine Business Unit, wodurch für ihn die Themen Kundenberatung und Mitarbeiterbetreuung zur Tagesordnung gehören. Darüber hinaus ist der in Stuttgart Aufgewachsene als stellvertretender Niederlassungsleiter in administrative und strategische Themen eingebunden, die über das Tagesgeschäft hinausreichen.

Dabei kann Pleyer auf eine lange Berufserfahrung zurückblicken. Nach dem Studium in Esslingen (FH), das er mit dem Diplom im Bereich Maschinenbau/Fahrzeugtechnik abschloss, war er zunächst für jeweils etwa acht Jahre bei zwei Automobilzulieferern in Ulm und in Esslingen tätig: „Damals lernte ich FERCHAU bereits von der Kundenseite kennen. Durch gelegentliche Berührungspunkte kannte ich das Unternehmen also seit langer Zeit, so dass ich von Anfang an eine recht genaue Vorstellung meiner jetzigen Tätigkeit hatte.“

Dass Matthias Pleyer ein Technikfan ist, spürt man im Gespräch sofort. Man kann es aber auch in seinem Zuhause feststellen – als leidenschaftlicher Sammler von Automodellen hat er mittlerweile mit Platzproblemen zu kämpfen: „In den vergangenen Jahren habe ich über 350 verschiedene Modelle unterschiedlicher Hersteller gesammelt. Ich kann von Glück reden, dass ich mich seinerzeit für den Maßstab 1:43 entschieden hatte – und nicht 1:18. So hoffe ich, dass ich in den nächsten Jahren noch ein paar Modelle unterbringen kann.“ Viele der Modelle, die der 49-Jährige zusammengetragen hat, wurden nur in geringen Auflagen hergestellt. Fein lackiert sind sie keine Spielzeuge, sondern eher kleine Kunstwerke, die in schönen Glasvitrinen die Vielschichtigkeit der Automobilentwicklung präsentieren.

Neben seinen beruflichen Verpflichtungen ist Matthias Pleyer außerdem seit Langem in die Mitarbeit in seiner Kirchengemeinde eingebunden. Hier singt er in zwei Projektchören und kann sich mit seinem praktischen Organisationstalent einbringen. Dieses kommt vor allem dann zum Tragen, wenn Veranstaltungen auf die Beine gestellt werden: „Kürzlich haben wir beispielsweise gemeinsam mit vier Gemeinden einen Tag der Musik durchgeführt. Die Idee kam zustande, da wir feststellten, dass eigentlich jede Gemeinde über besondere musikalische Talente und Musiker verfügt. Sei es ein tolles Ensemble, ein herausragender Organist oder ein großer Kirchenchor. Keine ganz einfache Aufgabe, die Wünsche und Randbedingungen aller Beteiligten unter einen Hut zu bringen. Wenn man eine derartige Idee hat, dann ist man beinahe zwangsläufig auch der Hauptorganisator. Dennoch: Die Vorbereitung und Planung solcher Events macht mir neben der Arbeit sehr viel Spaß, besonders dann, wenn am Ende eine gelungene Veranstaltung steht.“

Grundsätzlich legt der Diplomingenieur, der mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Ulm lebt, großen Wert darauf, dass Menschen einander respektieren und ernst nehmen – im privaten Umfeld wie auch im beruflichen: „Ich finde es wichtig, genau hinzuhören, um Bedürfnisse und Vorstellungen des Gegenübers zu erkennen. Das gilt im Privatleben wie auch in meiner Arbeit bei FERCHAU: Bei der Betreuung eines Kunden kann ich zum Beispiel nur dann maßgeschneiderte Lösungen und Optionen anbieten, wenn ich wachsam bin und mich auf ihn einlasse. Genauso ist es mir wichtig, bei der Mitarbeiterbetreuung Präsenz zu zeigen und immer ein offenes Ohr für die Kollegen zu haben. So können sie feststellen, dass FERCHAU nicht nur auf dem Gehaltszettel existiert, sondern dass FERCHAU auch die Vorstellungen, Wünsche, Ideen und Schwierigkeiten der Mitarbeiter ernst nimmt.“