FERCHAU-Mitarbeiter Tina Klett
Tina Klett

Sport im Einklang mit der Natur

Für Tina Klett sind es vor allem die Soft Skills der Bewerber, die den Ausschlag geben. Seit 2008 ist die gebürtige Baden-Württembergerin bei FERCHAU als Personalreferentin für die Rekrutierung von geeigneten Kandidaten für vakante Positionen zuständig. In ihrer Freizeit zieht es die Diplombetriebswirtin vorzugsweise ins Grüne – im Idealfall mit den Laufschuhen an den Füßen.

Frau Klett, Sie arbeiten in der FERCHAU-Niederlassung Stuttgart. Stammen Sie auch aus dieser Gegend?
Ja, ich bin nicht weit von Leinfelden-Echterdingen, wo die Niederlassung ihre Büros hat, aufgewachsen. Ursprünglich komme ich aus einem kleinen Ort in der Nähe von Reutlingen und fühle mich der Region noch immer sehr verbunden.

Wie drückt sich diese Verbundenheit aus?
Schon seit meiner Jugend bin ich sehr naturverbunden. Das liegt unter anderem am Engagement meiner Eltern, die Mitglied im „Schwäbischen Albverein“ waren und mit denen ich schon sehr früh viel Zeit in dieser schönen Landschaft verbracht habe. Ich schaue daher, dass ich regelmäßig zum Entspannen oder Sporttreiben das städtische Umfeld verlasse.

Welchen Sport treiben Sie denn?
Aktuell hauptsächlich Ausdauersportarten. Das Laufen nimmt hier sicherlich den größten Teil ein. Mein Ziel ist es, die Form zu halten und möglichst zu verbessern, um weiterhin einen Halbmarathon laufen zu können. Gerne nehme ich auch an Firmenläufen teil. Hierbei verbinde ich manchmal das private Hobby mit dem Beruf – zum Beispiel, indem ich als Mitglied des Teams von FERCHAU am AOK-Firmenlauf teilnehme. Zusätzlich leite ich noch das FERCHAU-Sports-Volleyballteam.

Praktizieren Sie das Laufen in einem Verein?
Nein, aktuell nicht mehr. Früher, vor meinem Studium, war ich in einem Verein und habe im Sommer fast wöchentlich in ganz Baden-Württemberg an Wettkämpfen teilgenommen. Mit dem Beginn meines Studiums, das ich an den Fachhochschulen Nürtingen und Pforzheim absolviert habe, blieb allerdings zu wenig Zeit, dem Sport weiterhin in dieser Intensität nachzugehen.

Für welches Studium haben Sie sich damals entschieden?
Ich hatte mich zunächst in Nürtingen für das Fach BWL eingeschrieben, bin dann aber an die Fachhochschule in Pforzheim gewechselt, da ich dort die Spezialisierung Personalmanagement belegen konnte. Im Nachhinein muss ich sagen, dass sich diese Entscheidung absolut gelohnt hat und ich mich mit dem vielfältigen Vorlesungsangebot sehr gut identifizieren konnte.

Haben Sie in Pforzheim auch Ihren Abschluss erhalten?
Ja, in Pforzheim habe ich das Diplom gemacht – mit einer Abschlussarbeit zum Thema Personalbeschaffung. Nach dem Studium lag es also nahe, einen entsprechenden Einstieg ins Berufsleben zu finden. Diese Chance erhielt ich bei FERCHAU – ich startete im Jahr 2008 als Personalreferentin.

Gibt es etwas, was Sie in Ihrer täglichen Arbeit als Personalreferentin besonders schätzen?
Wenn ich darüber nachdenke, zählt mit Sicherheit das Führen der Bewerbergespräche dazu. Der Kontakt zu den Kandidaten ist einfach spannend, da jedes Gespräch unterschiedlich ist und durch den individuellen Charakter des Kandidaten beeinflusst wird. Außerdem gilt es immer von Neuem, die Bewerber zu überzeugen und für FERCHAU zu begeistern. Selbst wenn sich mit den Jahren natürlich eine gewisse Routine ergibt, weiß man nie genau, wie ein Gespräch verläuft und welche Qualitäten die Bewerber mitbringen.

Welche Qualitäten sind dies zum Beispiel?
Ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen, sind dies zum Beispiel die Soft Skills. Neben den fachlichen Qualifikationen, welche eher meine Kollegen aus den Fachbereichen abfragen, konzentriere ich mich etwa darauf, wie das Auftreten des Kandidaten ist. Schließlich muss er gegenüber unseren Kunden nicht nur fachlich, sondern auch persönlich überzeugen.