FERCHAU-Mitarbeiter Virtudes Fuchs
Virtudes Fuchs

Tech­nik­be­geis­terte Menschen­ken­nerin

Die Frau steht am Herd und der Mann baut den Schrank auf? Von wegen. Jedenfalls nicht bei Virtudes Fuchs. Die Managerin Recruitment ist handwerklich begabt, gibt ihren Möbeln gern das gewisse Etwas und entwickelt individuelle Ideen für die Gestaltung ihres Hauses. Den Herd überlässt sie dagegen gern ihrem Mann, denn der ist professioneller Koch.

Virtudes Fuchs‘ ganzer Stolz ist ein weißer Lederhocker im Wohnzimmer. „Der war wirklich eine Herausforderung“, erzählt sie. „Das Leder musste ich von Hand nähen, auf einen Rahmen spannen und vertackern. Aber da habe ich mich irgendwie eingearbeitet.“ Nicht das erste Mal, dass Fuchs einem alten Möbelstück zu neuem Glanz verhilft, denn die 46-Jährige werkelt für ihr Leben gern – ob es der Aufbau der neuen Küche ist oder ein Sofa einen neuen Bezug bekommt. „Wir haben das Haus vor fünf Jahren gekauft, irgendetwas ist ja immer zu tun.“

Trotz ihrer Begeisterung und ihres Talents für das Handwerk arbeitet Virtudes Fuchs bei FERCHAU in der Personalabteilung. „Ich habe Hotelfachfrau gelernt, aber sehr schnell gemerkt, dass mir das eigentlich nicht reicht. Daraufhin habe ich in verschiedenen Büros und auch in der Personalvermittlung gearbeitet und bin 2006 schließlich bei FERCHAU gelandet.“ Ein Bürojob für einen praktisch veranlagten Menschen? „Na, der klassische Bürojob ist das hier ja nicht. Ich kommuniziere sehr viel mit Menschen, muss mich auf sie einlassen, sie durchschauen. Das reizt mich und wird auch niemals langweilig.“

Dank ihrer Menschenkenntnis ist Virtudes Fuchs mittlerweile Managerin Recruitment. Wichtig ist ihr dabei die Techniknähe ihrer Tätigkeit. „Hier kann man nicht arbeiten ohne technisches Grundverständnis. Immer wieder muss ich mich mit interessanten Projekten beschäftigen und bekomme viel von technischen Innovationen mit, bevor sie überhaupt auf den Markt kommen. Besonders spannend ist aber, diese vielen jungen, ambitionierten Menschen kennenzulernen. Sie haben so viele Ideen, das ist motivierend.“

Das „Aufpeppen“ von Möbeln bleibt ihr Hobby und das ist auch gut so, denn Entspannung ist der 46-Jährigen wichtig. „Ich bin neugierig und lerne dabei immer wieder was. Außerdem bin ich auch ein bisschen ungeduldig. Mein Mann sagt immer, wenn ich eine Idee hab: ,Ja, mach ich demnächst‘, aber das dauert dann.“ Virtudes Fuchs lacht. „Da mach ich es lieber selbst. Außerdem ist er beruflich Koch, da kann ich ihm also eh nichts vormachen. Kochen Sie bloß nie mit einem Koch. Wir haben eine klare Rollenverteilung und sind damit beide sehr glücklich.“