FERCHAU-Mitarbeiter Marian Geißhirt
Marian Geißhirt

Zwischen IT-Vertrieb und Rucker Park

Während seiner Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing arbeitete Marian Geißhirt zunächst für einige Jahre bei einem Telekommunikationsdienstleister. Im Anschluss daran bewarb sich der gebürtige Potsdamer im Jahr 2010 auf die Stelle der Vertriebsassistenz in der FERCHAU-Niederlassung Bremen: „Die guten Perspektiven, die mir in den Gesprächen für meine berufliche Entwicklung aufgezeigt wurden, überzeugten mich letztendlich von der Position.“

Mittlerweile ist Geißhirt zum Account Manager IT aufgestiegen, was auch damit zusammenhängt, dass ihm in seiner Zeit als Vertriebsassistent die Möglichkeit gegeben wurde, den IT-Bereich in der Niederlassung Bremen mit aufzubauen. „Angefangen haben wir damals mit zwei Vertriebsassistenten. Im Laufe der Jahre wurde das Thema IT kontinuierlich wichtiger und wir entwickelten Strategien und Pläne für das Wachstum der Niederlassung. Ich konnte in dieser Zeit viel von meinen Kollegen und Vorgesetzten lernen.“

Das Lernen spielt für Marian Geißhirt, der bereits als Kind nach Bremen zog und sich deshalb der Hansestadt zugehörig fühlt, auch weiterhin eine wichtige Rolle. „Im Jahr 2013 habe ich mich entschieden zu studieren – aus persönlichem Interesse und um meine Karriereperspektiven offenzuhalten. An der FOM Hochschule hier in Bremen bin ich nebenberuflich für den Bachelor of Business Administration eingeschrieben.“

Wann immer sich neben der Arbeit und dem Studium die Zeit findet, findet man den Sportbegeisterten auf dem Basketballplatz: „Gelegentlich schnappe ich mir den Ball und werfe einige Körbe. Die Begeisterung für diesen Sport kommt noch aus meiner Jugend. Bei uns im Viertel hatte man damals einen Basketball-Freiplatz gebaut. Dort habe ich mich nach der Schule oder an den Wochenenden mit Freunden getroffen, um Street-Basketball zu spielen. Auch heute noch versuchen wir es, uns einmal im Jahr in der alten Runde auf dem Platz zu treffen.“

Die Stars von damals – Patrick Ewing oder auch Michael Jordan – spielen schon lange nicht mehr. Seinem Team ist der 32-Jährige jedoch treu geblieben: Seit Jahren schaut er sich die Spiele der New York Knicks an. Vor dem Berufsleben war er sogar Besitzer eines League-Passes, mit dem er die Spiele live verfolgen konnte. Heute greift er auf die Zusammenfassungen zurück, da die Partien aufgrund der Zeitverschiebung oft mitten in der Nacht stattfinden.

Einen Traum erfüllte sich Marian Geißhirt vor einigen Jahren. Mit seiner Frau reiste er nach New York – zur Geburtsstätte des Street-Basketballs. In Harlem und Brooklyn schaute er sich einige der berühmten Freiplätze an: „Der Rucker Park ist zum Beispiel so etwas wie das Mekka der Street-Basketballer.“ Und natürlich durfte auch ein Livespiel der New York Knicks nicht fehlen. Das Team spielt im berühmten Madison Square Garden. Schon Monate zuvor hatte er sich die Karten gesichert. „An diesem Tag gab es sogar ein Derby – die Knicks haben gegen die Brooklyn Nets gespielt, wodurch die Atmosphäre besonders gut war.“

Planerin in Doppelrolle 4.000 Kilometer Richtung Freiheit