30. Juni 2015 Wolfgang Exler-Bachinger

FERCHAU Bremen unter­stützt Projekt „SCIPIO“ mit 5.000 Euro

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Das Studententeam erreichte mit ihrer Erfindung den ersten Platz auf den iCan Finals in Alaska.

Die FERCHAU Engineering GmbH hat fünf Studierende der Universität Bremen mit 5.000 Euro bei der Teilnahme am International Contest of Applications in Nano-micro Technology (iCan) in Alaska unterstützt. Auf dem internationalen Wettbewerb am 21. Juni erreichten Maike Taddiken, Theodor Hillebrand, David Horch, Konstantin Tscherkaschin und Yannik Auth den ersten Platz mit ihrer Erfindung des „Scientific Purification Indicator (SCIPIO)“, ein kleiner Stick zur Messung der Sauberkeit von Trinkwasser in den Entwicklungsländern. Die Hochschüler der Elektro- und Informationstechnik setzten sich damit gegen weitere 19 Nachwuchsforscher-Teams aus den USA, Japan, Deutschland, der Schweiz, Neuseeland, Polen, Thailand, Hong Kong und Taiwan durch. Ziel der iCan ist es, mit einem funktionstüchtigen Prototyp den praktischen Nutzen von mikrosystemtechnischen Sensoren und Aktoren für Anwendungen des Alltags zu zeigen.

Jörg Haverkamp, FERCHAU Business Manager Industrial Engineering, freut sich über den großartigen Erfolg des Teams auf den iCan Finals: „Ich beglückwünsche die Studenten zum ersten Platz! Das Team leistet mit ihrer Erfindung einen sehr wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in den Entwicklungsländern. Denn die Röhrchen sind einfach in der Bedienung sowie kostengünstig in der Herstellung und können damit erheblich zur Lösung des Trinkwasserproblems beitragen. Damit hat das Team die hervorragende Platzierung mehr als verdient.“

Über das Projekt „SCIPIO“
Drei Milliarden Menschen auf der Welt bleibt der Zugang zu sauberem Wasser verwehrt. Dies führt zu schlimmen Erkrankungen, besonders häufig bei Kindern. Diese Problemstellung war Ausgangspunkt der Entwicklung des Messgeräts „SCIPIO“ mit dem Ziel, in den Entwicklungsländern Trinkwasser kostengünstig und einfach zugänglich zu machen. Die Grundidee des Sticks basiert auf der Methode der „Solar Water Disinfektion“ (SODIS), ein einfaches Verfahren zur Desinfektion von Wasser. Dafür wird ein Röhrchen in eine volle PET-Flasche Wasser gegeben. Mindestens sechs Stunden muss die Flasche dann starker UV-Einstrahlung ausgesetzt sein, bis es keimfrei ist. Im Gegensatz zur SODIS-Methode gibt der Stick eine verlässliche Erfolgskontrolle über die Trinkbarkeit des Wassers. Denn ein extra eingebauter Sensor misst in der Flasche alle nötigen Parameter, die zur Reinigung des Wassers vonnöten sind. Eine elektronische Anzeige zeigt dem Nutzer zuverlässig an, ob und wann das Wasser trinkbar ist.
Für ihren Prototypen erhielten die Bremer bereits 2014 den ersten Preis im größten Studentenwettbewerb im Bereich Mikrosystemtechnik COSIMA (Competition of Students in Microsystems Applications).

FERCHAU Engineering GmbH
Derzeit arbeiten bei der FERCHAU Engineering GmbH mehr als 6.100 Ingenieure, IT-Consultants, Techniker und Technische Zeichner in über 70 Niederlassungen und Standorten sowie in mehr als 70 Technischen Büros (Stand: 31. Dezember 2014). FERCHAU ist unter anderem im Maschinen- und Anlagenbau, in der Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Elektrotechnik sowie in der Informationstechnik tätig. Der Engineering-Dienstleister bietet seinen Kunden drei Leistungsbausteine an: Im Bereich Engineering Competence übernimmt das Unternehmen ganze Workpackages, die entweder beim Kunden vor Ort oder in den eigenen Technischen Büros bearbeitet werden. Im zweiten Kompetenzfeld, dem Engineering Support, unterstützen die Fachkräfte des Engineering-Dienstleisters den Kunden vor Ort. Im dritten Bereich, den Managed Services, unterstützt FERCHAU seine Kunden bei der Bündelung von Beschaffungsprozessen für Engineering- und IT-Dienstleistungen.

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