05. Juli 2016 Eva Trost

FERCHAU Oelde vergibt erst­malig Förder­preis

„Team weiß“ des „Project e-scooter - zusammen klappt’s“ an der Fachhochschule Südwestfalen erhält 1.500 Euro.

Die FERCHAU-Niederlassung Oelde hat in diesem Jahr erstmalig den Förderpreis vergeben. Damit honorierte der Marktführer im Bereich Engineering- und IT-Dienstleistungen das praktische Projekt der Vorlesung „Angewandte Produktentwicklung“ im Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik an der Fachhochschule Südwestfalen. Unter dem Motto „Project e-scooter – zusammen klappt’s“ ließen Prof. Dr. Christian Stumpf und Kai Laugsch die Teilnehmer des Projekts in zwei Teams gegeneinander antreten, um den besten e-Scooter aus Vulkanfiber zu präsentieren. Die beiden Konkurrenten „Team schwarz“ und „Team weiß“ stellten an der Uferpromenade des Möhnesees ihre Projekte vor. Eine Fachjury bewertete die beiden e-Scooter nach den Kriterien Schnelligkeit, Konstruktion, Präsentation, Originalität sowie die Zusammenarbeit im Team.

Beide Gruppen setzten gute Ideen bei der Fertigung ihres Scooters um, wobei das „Team weiß“ letztlich den Sieg davontrug. Mit ihrem Scooter „ezi“ setzten die Studenten auf die Integration eines klassischen Radnarbenmotors am Vorderrad und verbauten zusätzlich eine Skateboard-Achse für bessere Wendigkeit am Heck. Im Anschluss an die Präsentation der beiden Konstruktionen erhielt das Siegerteam den FERCHAU-Förderpreis. FERCHAU-Niederlassungsleiter Mike Rülling und Personalreferent Marco Butgereit waren persönlich vor Ort, um die Auszeichnung zu überreichen. Auch Bürgermeister Karl-Friedrich Knop beglückwünschte die beiden Gruppen zu ihrer hervorragenden Leistung. Nach der Preisverleihung ließen die beiden Teams den Tag am See gemeinsam ausklingen. Das Preisgeld über 1.500 Euro kam den Speisen und Getränken zugute.

Mike Rülling freute sich, das Projekt unterstützen zu können: „Das Projekt steht unter dem Motto „Zusammen klappt’s“ und fokussiert damit den Teamgedanken und den gemeinsamen Austausch der beiden Teams. Hier werden wichtige Werte vermittelt, die für ein erfolgreiches Berufsleben unerlässlich sind. Das möchten wir unbedingt fördern.“

Das Projekt
Das praktische Projekt der Vorlesung „Angewandte Produktentwicklung“ wird seit dem Sommersemester 2013 an der Fachhochschule Südwestfalen durchgeführt. Das diesjährige „Project e-scooter – zusammen klappt’s“ startete bereits Ende des Sommersemesters 2015. Unter dem Motto „Fortbewegung zum stressfreien Mitnehmen“ wurden die Studenten beauftragt, einen e-Scooter zu bauen, der die Kriterien Leichtigkeit sowie Faltbarkeit erfüllt und am Ende in einen handelsüblichen Rucksack passt. Grundwerkstoff des Rollers ist Vulkanfiber, bestehend aus „Tissue-Papier“ und „Jeansstoff“. Dieses besondere Naturprodukt ist zu 100 Prozent recyclebar und ähnelt in seiner Verarbeitung dem Material Holz und in seiner Festigkeit einer Aluminiumlegierung. Die Projektmitglieder setzen sich aus den Studiengängen Design und Projektmanagement (DPM), Maschinenbau (MB), Technische Redaktion und Medienmanagement (TRM) zusammen. Ziel des Projektes ist, für ein Semester ein Kleinunternehmen zu simulieren, das ein konkurrenzfähiges Produkt auf den Markt bringt. Die Komponenten wie ein City Roller, der Zellstoff Vulkanfiber, ein E-Motor nebst Steuerung sowie ein vorläufiger Bauplan wurden den Studenten zur Verfügung gestellt. Besonders wichtig bei der Produktentwicklung sind die Einhaltung der EU-Richtlinien und der CE-Konformitäten. Auch eine kundengerechte Bedienungsanleitung ist vonnöten. Nach Fertigstellung der Projektaufträge werden die Ergebnisse in einem Großevent vorgestellt.

Die Teams
Die teilnehmenden Studenten wurden in zwei Teams A und B geteilt, die sich in die Gruppen Planung, Design, Konstruktion und Fertigung unterteilen. Das Marketing-Team war unabhängig von den konkurrierenden Teams und kümmerte sich um Plakate, Flyer, den Projektnamen, das Sponsoring, die Eventplanung und die Öffentlichkeitsarbeit. In diesem Jahr nahmen rund 300  Studenten an der Vorlesung teil.
Die beiden konkurrierenden Teams „e-motion“ und „ezi“ haben das Semester über verschiedene Konzepte erarbeitet. Die TRM-Studenten achteten kontinuierlich auf die Sicherheit des Produktes und die Einhaltung der EU-Richtlinien. Darüber hinaus waren sie für die Erstellung der Begleitdokumente wie beispielsweise die Bedienungsanleitung zuständig. Die Studenten der Fachrichtung Design und Projektmanagement kümmerten sich vorrangig um die Umsetzung der Marketingstrategien für die e-Scooter. Dazu zählten neben der Erstellung von Design-Entwürfe auch das Sponsoring, der Entwurf von Marketingkampagnen, eine zielgruppenspezifische Werbung sowie die Projektierung. Die angehenden Maschinenbau-Ingenieure waren für die Fertigung und Konstruktion verantwortlich. Dabei spielte besonders der Bereich der Elektrotechnik eine Rolle, in dem die Studenten sich dem elektrischen Vortrieb widmen mussten. Auch die Belastungsanalyse gehörte zu ihren Aufgaben.

Seit fast 15 Jahren honoriert die FERCHAU Engineering GmbH bundesweit besondere studentische Leistungen in Form von Nachwuchsförderungen. In enger Kooperation mit den regionalen Hoch- und Technikerschulen investierten die Niederlassungen in den vergangenen zwei Jahren insgesamt über 100.000 Euro in den Förderpreis. Frank Ferchau, geschäftsführender Gesellschafter der FERCHAU Engineering GmbH, hierzu: „Seit seiner Einführung konnte sich der FERCHAU-Förderpreis aufgrund der positiven Resonanz als eine Art feste Institution etablieren. Gerade in Zeiten des chronischen Fachkräftemangels sollten Unternehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung nicht nur als Pflicht verstehen, sondern vielmehr als Chance, sich möglichst früh im Bewusstsein der Fachkräfte von morgen zu positionieren."  

FERCHAU Engineering GmbH
Derzeit arbeiten bei der FERCHAU Engineering GmbH mehr als 6.600 Ingenieure, IT-Consultants, Techniker und Technische Zeichner in über 90 Niederlassungen und Standorten sowie in über 70 Technischen Büros (Stand: 31. Dezember 2015). FERCHAU ist in den sieben Fachbereichen Anlagenbau, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Informationstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Maschinenbau sowie Schiffbau und Meerestechnik tätig. In diesem Jahr feiert das Unternehmen sein 50-jähriges Jubiläum. Der Engineering- und IT-Dienstleister bietet seinen Kunden drei Leistungsbausteine an: Im Bereich Engineering Competence übernimmt das Unternehmen ganze Workpackages, die entweder beim Kunden vor Ort oder in den eigenen Technischen Büros bearbeitet werden. Im zweiten Kompetenzfeld, dem Engineering Support, unterstützen die Fachkräfte des Engineering- und IT-Dienstleisters den Kunden vor Ort. Im dritten Bereich, den Managed Services, unterstützt FERCHAU seine Kunden bei der Bündelung von Beschaffungsprozessen für Engineering- und IT-Dienstleistungen.

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