09. März 2018Eva Trost

Die drei Fina­listen des 5. FERCHAU-Kunst­preises „ART OF ENGI­NEE­RING“ stehen fest

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Die endgültige Bekanntgabe der Platzierungen des mit 20.000 Euro dotierten Kunstpreises findet am 23. April auf der Hannover Messe 2018 statt.

Die hochkarätig besetzte Jury hatte die Qual der Wahl, aber nun stehen sie fest: Die drei Finalisten des diesjährigen interdisziplinären und weltweit einmaligen FERCHAU-Kunstpreises „ART OF ENGINEERING“, der in diesem Jahr bereits zum fünften Mal vergeben wird. Der mit 20.000 Euro dotierte interdisziplinäre Kunstwettbewerb trägt das Motto „binär.bewegt – Symbiosen von IT und Mobilität“. Eingereicht werden konnten Objekte, Skulpturen, Installationen, Bewegtbilder bzw. zeitgestützte Bilder sowie Gemälde.

Die feierliche Preisverleihung des „ART OF ENGINEERING“ und die Bekanntgabe der endgültigen Platzierungen findet im Rahmen der Hannover Messe 2018 am 23. April auf der Bühne des FERCHAU-Stands C47 statt.
Den Sieger des „ART OF ENGINEERING“ zeichnet FERCHAU mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro aus, der Zweitplatzierte wird für seine Leistung mit 7.000 Euro geehrt. Den dritten Platz würdigt das Gummersbacher Familienunternehmen mit 3.000 Euro.

Eine hochkarätige 11-köpfige Jury mit Vertretern aus Forschung, Wirtschaft, Bildung und Kunst hatte aus 75 Einreichungen ausgewählt. Bewertet wurden die inhaltliche, technische und künstlerische Qualität der Werke, ihre Originalität und Aktualität, der Innovationsgrad sowie die Ausführung.
Die Jurymitglieder repräsentieren unter anderem das Institut für Kommunikation und Design Berlin, das Museum Angewandte Kunst Frankfurt, die Kunsthochschule für Medien Köln und die TU Berlin.

Die Jury-Begründungen zur Auswahl der 3 Finalisten in willkürlicher Reihenfolge:

„Wellen“ von Anne Pfeifer, 2017, München
„Die Installation zeigt eine Pyramide aus 35 schwarzen Acrylkuben. Diese scheint auf den ersten Blick statisch, wird jedoch durch digital gesteuerte Motorenkraft optisch und haptisch bewegt. Mit speziellen Schlagwerken entstehen dabei auch rhythmische Perkussionen. Durch die Verformung der verspiegelten Flächen wird die Umwelt Teil der Skulptur. Die komplexe digitale Steuerung ist genuiner Teil des Kunstwerks.“
Jurymitglied Prof. Dr. Ulrich Schneider, Kunsthistoriker

„monoscape“ von Viktor Brim, 2017, Köln
„Der 16-minütige Film inszeniert die moderne Logistik, die durch komplexe Algorithmen gesteuert und bestimmt wird. Der Zuschauer erhält durch die gewählten Bildausschnitte Einblicke in Sequenzen der Logistikkette, die er in Echtzeit erlebt. So wird die Logistik als durchorganisierter und hochästhetischer Prozess erkennbar, ohne dass sich dem Betrachter der genaue Sinn der Abläufe erschließt. Das hohe logistische Tempo, das unsere moderne Warenwelt bestimmt, wird durch die reale Langsamkeit konterkariert.“ 
Jurymitglied Dr. Sabine Runde, Oberkustodin und Kuratorin am Museum Angewandte Kunst Frankfurt

„MACHINE“ von Max Weisthoff, 2016, München
„Der Künstler trägt bei seiner Performance herkömmliche Technik auf seinem Rücken. Mit Hilfe einer Ein-Faden-Nähmaschine erschafft er im Raum ein chaotisches Netzwerk, das an neuronale Netze erinnert. Im Entstehungsprozess zerstört sich die Struktur dieses Netzes immer wieder und nimmt so – wie auch die moderne Cloud-Technologie – permanent neue Formen an.“
Jurymitglied Britta Schmitz, ehemalige Oberkustodin und Kuratorin am Museum Hamburger Bahnhof

Frank Ferchau, geschäftsführender Gesellschafter der FERCHAU Engineering GmbH: „Es ist ein gängiges Vorurteil, dass Kunst und Wissenschaft sich als Disziplinen gegenseitig ausschließen. Mit dem „ART OF ENGINEERING“ haben wir bereits mehrfach gezeigt, dass gerade diese Kombination ein ungeheures Innovationspotential birgt: Die Künstler, Ingenieure und Informatiker schlagen eine Brücke zwischen den Bereichen Kunst und Technik und wagen es dabei, vorgegebene Pfade zu verlassen. Und genau das macht diesen Wettbewerb so unglaublich spannend und wertvoll.“

Indem der „ART OF ENGINEERING“ die Kreativität und Innovationskraft deutscher Ingenieure hervorhebt, stärkt er einerseits das Image Deutschlands als kultureller Technikstandort und erreicht andererseits die Aufmerksamkeit der Nachwuchsfachkräfte, die mit dem Wettbewerb gefördert und durch das Aufzeigen neuer Herangehensweisen für eine spannende Tätigkeit im technischen Umfeld begeistert werden.

Weitere Informationen zum „ART OF ENGINEERING“ finden Sie unter: ferchau.com/go/aoe

FERCHAU Engineering GmbH

Derzeit arbeiten bei der FERCHAU Engineering GmbH mehr als 8.100 Ingenieure, IT-Consultants, Techniker und Technische Zeichner in über 100 Niederlassungen und Standorten sowie in über 100 Technischen Büros und Projektgruppen (Stand: 31.12.2017). FERCHAU ist in den sieben Fachbereichen Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Informationstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik sowie Schiffbau und Meerestechnik tätig.

Der Engineering- und IT-Dienstleister bietet seinen Kunden drei Leistungsbausteine an: Im Bereich Engineering Competence übernimmt das Unternehmen ganze Workpackages, die entweder beim Kunden vor Ort oder in den eigenen Technischen Büros bearbeitet werden. Im zweiten Kompetenzfeld, dem Engineering Support, unterstützen die Fachkräfte des Engineering- und IT-Dienstleisters den Kunden vor Ort. Im dritten Bereich, den Managed Services, unterstützt FERCHAU seine Kunden bei der Bündelung von Beschaffungsprozessen für Engineering- und IT-Dienstleistungen.

Download Texte und Fotos: FERCHAU Media Informationssystem

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